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SUMMARY:Richard II. Solo eines Königs William Shakespeare / In einer Fassung von Cornelia Rainer und Susanne Meister (Thalia Theater)
DESCRIPTION:Richard II.  \nSolo eines Königs  \nWilliam Shakespeare \nin einer Fassung von Cornelia Rainer und Susanne Meister (Thalia Theater) \nnach einer Übersetzung von August Wilhelm Schlegel \n„So spiel ich viel Personen ganz allein“ – dieses Zitat aus „Richard II.“ ist Ausgangspunkt dieses ungewöhnlichen „Solos eines Königs“\n\nRegie: Irina Miller\n\nmit Jan Arwed Maul als Richard II.\n\nRichard II.\, die letzten Stunden\n\nEs passiert sehr viel mit König Richard II. in Shakespeares gleichnamiger Tragödie. Er tötet\, enteignet\, kämpft und intrigiert. Und er wird gestürzt. In diesem Moment\, als Richard gestürzt wird und ins Gefängnis kommt\, ist – unerwarteterweise! – das Stück von William Shakespeare nicht vorbei. Denn Richard II. muss die ihm gestellte Prüfung bis zum bitteren Ende bestehen. Und sich als Menschen finden.\n\n„God has for some strong purpose steel’d the heart of men“.\nRichard enterbte Bolingbroke und wurde dafür selbst von Bolingbroke enterbt. Richard hat seinen Verwandten getötet und dafür muss er von seinem Verwandten getötet werden. Dies ist das Gesetz der Vergeltung\, das die Geschichte gnadenlos anwendet. Aber dieses rachsüchtige Gesetz scheint Shakespeare zu grausam zu sein. Der Dichter ist durch die historische Strenge gezwungen\, den blutigen Ausgang zu akzeptieren. Er akzeptiert es in dem Bewusstsein\, dass in allen Ereignissen der Finger Gottes sichtbar ist:\n„Heaven hath а hand in these events.“\nDoch seine Gefühle verbirgt der Autor nicht. Bisher hat er die Rebellion gegen Richard lautstark gutgeheißen\, jetzt verurteilt er sie ebenso lautstark. Der regierende Richard II. machte ihm große Angst. Der abgesetzte Richard weckt Mitleid in ihm. Während Richard regierte\, sah Shakespeare in ihm einen Tyrannen\, einen Heuchler\, einen Räuber\, einen Egoisten. Als Richard fällt\, sieht er in ihm nur einen Menschen. Und so wie der Tyrann ihn durch seine Grausamkeiten erzürnte\, so entwaffnete ihn der wehrlose Mensch durch seine Hilflosigkeit. Deshalb gibt es am Ende von Shakespeares Tragödie eine Reihe von Szenen\, die Mitgefühl mit dem gestürzten König wecken.\nShakespeare sagt – und der Dichter hat recht – eine Politik der Barmherzigkeit ist nicht nur die edelste\, sondern auch die sinnvollste. Die „Rache für Rache“ Politik ist aber immer eine Sackgasse. Die Geschichte beweist dies nur zu gut. Der Geist des ermordeten Richard wird Bolingbroke für immer heimsuchen\, wird fortwährende Aufstände gegen ihn hervorrufen. Richards Geist wird die neue Dynastie unermüdlich verfolgen und nicht zufrieden sein\, bis der Enkel seines Mörders getötet ist. Die in Blut getaufte Lancaster-Monarchie wird im Blut untergehen. Das alles wird später passieren.\nJetzt aber\, zusammen mit Shakespeare\, sind wir im Gefängnis von Pontefract Castle. Und dürfen Richards letzte Stunden miterleben. Und dürfen mitfühlen – nicht mit dem König\, aber mit dem Menschen Richard\, mit dem nichtgewordenen Künstler Richard\, mit dem Richard\, der liebte und geliebt war.\n\n\nTickets: EUR 25\,00 EUR 29\,00 EUR 32\,00 EUR 34\,00 EUR 36\,00\nermäßigt: EUR 12\,00 EUR 14\,00 EUR 16\,00 EUR 17\,00 18\,00\nKulturticket (ASTA BONN): EUR 3\,00\nKulturtafel: 0\,00\nTickets unter 0228-362839 \,  info@kleinestheater.eu oder direkt\nonline in unserem Ticket-Shop
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