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SUMMARY:En Suite – Allein mit Audrey Hepburn
DESCRIPTION:Welcher ist der erste Gedanke\, der Ihnen kommt\, wenn sie den Namen Audrey Hepburn hören?\nAudrey Hepburn war eine ganz besondere Frau\, eine Ikone\, die ihren Glanz bis heute nicht verloren hat und eine wundervolle Schauspielerin. Doch wie hat sie sich selbst empfunden? Wer war sie wirklich und was hat sie bewegt? \n„En Suite – Allein mit Audrey Hepburn“ befasst sich mit dem wirklichen Leben dieser besonderen Frau\, geschrieben von Sigrid Behrens basiert dieses faszinierende Schauspiel auf den Memoiren Audreys ältesten Sohnes.\n„Die geschickt eingebaute\, gekonnt leicht vorgetragenen Gesangs- und Tanznummern“ (BNN) geben dem Stück eine gewisse Leichtigkeit und erschaffen zusammen mit der biografischen Thematik ein abwechslungsreiches\, berührendes Theatererlebnis.
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SUMMARY:Judas
DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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SUMMARY:Dostojewski – Verbrechen und Strafe: Eine szenische Lesung mit Niklas Kohrt und Axel Pape
DESCRIPTION:Raskolnikow ist ein junger Mann\, der im Sankt Petersburg des 19. Jahrhunderts in ärmlichen Verhältnissen lebt. Nachdem er sein Studium abgebrochen hat\, zieht er wie von einer fiebrigen Vorahnung getrieben durch seine Stadt. Er spürt\, offenbar stärker als alle anderen\, dass mit der Welt um ihn herum etwas nicht stimmt und gleichsam eine gefährliche Eigendynamik entwickelt. Soziale Ungerechtigkeiten sind nicht zu übersehen\, und mit dem sogenannten „liberalen Fortschritt“ entsteht eine neue\, nicht minder bedrohliche Ordnung\, von der die einen profitieren und die anderen leiden werden. \nHellsichtig zeichnet Dostojewskij dabei die zeitlosen Prototypen der modernen Gesellschaft. Raskolnikow will ein Zeichen gegen diesen Teufelskreis durch eine Tat setzen\, eine Tat\, wie sie „die Napoleons dieser Welt“ tausendfach begehen. So begeht er den Mord an einer ausbeuterischen Pfandleiherin und löst damit einen erbitterten Zweikampf mit dem gegen ihn ermittelnden Staatsanwalt Porfirij aus. Dostojewskij gelingt hier ein spannungsgeladenes\, meisterhaftes Kriminalstück\, in dem weit mehr als ein Verbrechen verhandelt wird\, nämlich das Ringen um menschliche Werte und die Sehnsucht nach der Aussicht auf Hoffnung. Die beiden Schauspieler Axel Pape und Niklas Kohrt präsentieren Dostojewskijs Geschichte in einer präzise inszenierten szenischen Lesung und zeigen eindrucksvoll\, wie aktuell\, relevant und fesselnd dieser Stoff ist. \nAm Ende der Geschichte hat Raskolnikow einen Traum\, in dem seine früheren Ahnungen Gestalt annehmen – eine Vision einer aus den Fugen geratenen und von einer Pandemie überzogenen Welt.Dostojewskij konnte die jüngsten Bilder nicht kennen\, wie sich menschenverachtende Verschwörer\, Verstörte\, bewaffnete Kriminelle und Faschisten Arm in Arm vor dem Gebäude des Bundestages und am Capitol in Washington zusammenrotteten oder wie sich Pandemien in einer modernen globalisier-ten Welt ausbreiten.Umso ergreifender ist die Kraft der Bilder\, der prophetische Blick und damit die Aktualität von Dostojewskijs Text. \nAxel Pape begann seine Laufbahn am Theater\, bevor in den 90er Jahren sein erfolgreiches TV-Debut als Kommissar Severing in der Serie „Die Wache“ gab. In der Folge spielte er u.a. in dem Kinofilm „14 Tage lebenslänglich“\, in dem Stauffenberg-Drama „Die Stunde der Offiziere“\, in der „Tatort“-Reihe und war in der langjährigen Serie „Im Namen des Gesetzes“ als Staatsanwalt Kampen zu sehen. Die Kinoproduktion „Wir sind jung.Wir sind stark.“ von Burhan Qurbani war 2015 für den Deutschen Filmpreis nominiert.Er spielte in zahlreichen TV-Formaten wie „Lutter“\, der „SoKo“-Reihe\, „Die Chefin“\, „Letzte Spur Berlin“\, dem Mehrteiler „Preis der Freiheit“\, dem „Zürich-Krimi“ u.v.a. Der München-Tatort „Unklare Lage“ wurde 2021 für den Grimme Preis nominiert.Von 2014 bis 2018 war Pape zudem Gast am Schauspiel Köln.In der Spielzeit 21/22 ist er in „Die Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann in der Rolle des Kapitän Gustav Schröder zu sehen sowie in der deutschen Uraufführung „Die Liebe Geld“ von Daniel Glattauer.Seit der Spielzeit 22/23 gastiert er mit der Eigenproduktion „Empfänger Unbekannt“ von Kressman Taylor.Die szenische Lesung „Baer und Pape lesen Fassbinders Lola“ war u.a. auf dem Literaturfest Niedersachsen und zum Jubiläum der Biberacher Filmfest spiele 2018 zu sehen. Aktuell gastiert Pape mit den szenischen Lesungen: „SCHÖNE BESCHERUNG“ und „DOSTOJEWSKIJ – VERBRECHEN UND STRAFE“ (Produktion AXEL-PAPE-GASTSPIELE).Axel Pape ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerks. \nNiklas Kohrt studierte an der Hochschule für Schauspielkunst ›Ernst Busch‹ und war ab 2005 Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin\, am Schauspielhaus Zürich und am Schauspiel Köln.Er gastierte bei den Salzburger Festspielen\, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz\, der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater und am Berliner Ensemble.Im Jahr 2008 erhielt Niklas Kohrt für die Darstellung des Bruno Mechelke in Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ den Alfred-Kerr-Darstellerpreis des Berliner Theatertreffens und wurde von der Zeitschrift Theater heute zum besten Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt.Er arbeitet unter anderem mit den Regisseur*innen Jürgen Gosch\, Michael Thalheimer\, Frank Castorf\, Robert Borgmann\, Barbara Frey\, Stefan Bachmann\, Roger Vontobel\, Dušan David Pařízek und Maria Magdalena Ludewig zusammen.Im Kino spielte er in Filmen von Pablo Larraín (Spencer)\, Hans Steinbichler (Das Blaue vom Himmel)\, Thomas Stuber und Detlev Buck. Unter der Regie von Dani Levy und Johannes Naber drehte er 2022 in der Produktion „Der Scheich“. Im TV war er in zahlreichen Produktionen\, u.a. im Tatort\, zu sehen.Niklas Kohrt arbeitet auch als Sprecher für Hörfunk und Synchron.
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DESCRIPTION:Raskolnikow ist ein junger Mann\, der im Sankt Petersburg des 19. Jahrhunderts in ärmlichen Verhältnissen lebt. Nachdem er sein Studium abgebrochen hat\, zieht er wie von einer fiebrigen Vorahnung getrieben durch seine Stadt. Er spürt\, offenbar stärker als alle anderen\, dass mit der Welt um ihn herum etwas nicht stimmt und gleichsam eine gefährliche Eigendynamik entwickelt. Soziale Ungerechtigkeiten sind nicht zu übersehen\, und mit dem sogenannten „liberalen Fortschritt“ entsteht eine neue\, nicht minder bedrohliche Ordnung\, von der die einen profitieren und die anderen leiden werden. \nHellsichtig zeichnet Dostojewskij dabei die zeitlosen Prototypen der modernen Gesellschaft. Raskolnikow will ein Zeichen gegen diesen Teufelskreis durch eine Tat setzen\, eine Tat\, wie sie „die Napoleons dieser Welt“ tausendfach begehen. So begeht er den Mord an einer ausbeuterischen Pfandleiherin und löst damit einen erbitterten Zweikampf mit dem gegen ihn ermittelnden Staatsanwalt Porfirij aus. Dostojewskij gelingt hier ein spannungsgeladenes\, meisterhaftes Kriminalstück\, in dem weit mehr als ein Verbrechen verhandelt wird\, nämlich das Ringen um menschliche Werte und die Sehnsucht nach der Aussicht auf Hoffnung. Die beiden Schauspieler Axel Pape und Niklas Kohrt präsentieren Dostojewskijs Geschichte in einer präzise inszenierten szenischen Lesung und zeigen eindrucksvoll\, wie aktuell\, relevant und fesselnd dieser Stoff ist. \nAm Ende der Geschichte hat Raskolnikow einen Traum\, in dem seine früheren Ahnungen Gestalt annehmen – eine Vision einer aus den Fugen geratenen und von einer Pandemie überzogenen Welt.Dostojewskij konnte die jüngsten Bilder nicht kennen\, wie sich menschenverachtende Verschwörer\, Verstörte\, bewaffnete Kriminelle und Faschisten Arm in Arm vor dem Gebäude des Bundestages und am Capitol in Washington zusammenrotteten oder wie sich Pandemien in einer modernen globalisier-ten Welt ausbreiten.Umso ergreifender ist die Kraft der Bilder\, der prophetische Blick und damit die Aktualität von Dostojewskijs Text. \nAxel Pape begann seine Laufbahn am Theater\, bevor in den 90er Jahren sein erfolgreiches TV-Debut als Kommissar Severing in der Serie „Die Wache“ gab. In der Folge spielte er u.a. in dem Kinofilm „14 Tage lebenslänglich“\, in dem Stauffenberg-Drama „Die Stunde der Offiziere“\, in der „Tatort“-Reihe und war in der langjährigen Serie „Im Namen des Gesetzes“ als Staatsanwalt Kampen zu sehen. Die Kinoproduktion „Wir sind jung.Wir sind stark.“ von Burhan Qurbani war 2015 für den Deutschen Filmpreis nominiert.Er spielte in zahlreichen TV-Formaten wie „Lutter“\, der „SoKo“-Reihe\, „Die Chefin“\, „Letzte Spur Berlin“\, dem Mehrteiler „Preis der Freiheit“\, dem „Zürich-Krimi“ u.v.a. Der München-Tatort „Unklare Lage“ wurde 2021 für den Grimme Preis nominiert.Von 2014 bis 2018 war Pape zudem Gast am Schauspiel Köln.In der Spielzeit 21/22 ist er in „Die Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann in der Rolle des Kapitän Gustav Schröder zu sehen sowie in der deutschen Uraufführung „Die Liebe Geld“ von Daniel Glattauer.Seit der Spielzeit 22/23 gastiert er mit der Eigenproduktion „Empfänger Unbekannt“ von Kressman Taylor.Die szenische Lesung „Baer und Pape lesen Fassbinders Lola“ war u.a. auf dem Literaturfest Niedersachsen und zum Jubiläum der Biberacher Filmfest spiele 2018 zu sehen. Aktuell gastiert Pape mit den szenischen Lesungen: „SCHÖNE BESCHERUNG“ und „DOSTOJEWSKIJ – VERBRECHEN UND STRAFE“ (Produktion AXEL-PAPE-GASTSPIELE).Axel Pape ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerks. \nNiklas Kohrt studierte an der Hochschule für Schauspielkunst ›Ernst Busch‹ und war ab 2005 Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin\, am Schauspielhaus Zürich und am Schauspiel Köln.Er gastierte bei den Salzburger Festspielen\, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz\, der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater und am Berliner Ensemble.Im Jahr 2008 erhielt Niklas Kohrt für die Darstellung des Bruno Mechelke in Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ den Alfred-Kerr-Darstellerpreis des Berliner Theatertreffens und wurde von der Zeitschrift Theater heute zum besten Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt.Er arbeitet unter anderem mit den Regisseur*innen Jürgen Gosch\, Michael Thalheimer\, Frank Castorf\, Robert Borgmann\, Barbara Frey\, Stefan Bachmann\, Roger Vontobel\, Dušan David Pařízek und Maria Magdalena Ludewig zusammen.Im Kino spielte er in Filmen von Pablo Larraín (Spencer)\, Hans Steinbichler (Das Blaue vom Himmel)\, Thomas Stuber und Detlev Buck. Unter der Regie von Dani Levy und Johannes Naber drehte er 2022 in der Produktion „Der Scheich“. Im TV war er in zahlreichen Produktionen\, u.a. im Tatort\, zu sehen.Niklas Kohrt arbeitet auch als Sprecher für Hörfunk und Synchron.
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DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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DESCRIPTION:„Wo die Liebe hinfällt“ #loveislove\nDas ist das neue Comedy Programm von Katarzyna aus Kattowitz – auch\n„Die POlin“ genannt.\nAuf der Suche nach der großen Liebe!\nIm Gepäck das geheime Liebesrezept Ihrer Oma aus Polen.\nSongs von früher\, damals und ein bisschen von heute.\nCharmant\, rasant\, liebestoll und betörend!\nMit einer Prise Wissenschaft und Poesie wird die Liebe unter die Lupe genommen.\nWAS ist das Geheimnis einer glücklichen Partnerschaft?\nWARUM finden wir jemanden attraktiv und WARUM fällt die Liebe da hin WO\nsie hinfällt?\nLernt man jemanden kennen gibt es nur zwei Möglichkeiten:\nMan ist betört oder verstört!\nDie Nase sorgt nämlich für den ersten Eindruck und bringt uns bei der Partnerwahl auf die richtige Spur!\nWenn man jemanden nicht riechen kann\, ist das ein Zeichen des Instinkts.\nHier entfacht die Liebe garantiert alle 11 Minuten – Egal ob Pärchen oder Single.\nAlso immer der Nase nach.\nNach dieser Show ist IHR Riechorgan auf Hochtouren.\nDanach können wir uns ALLE gut riechen.
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