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SUMMARY:Bonner Theaternacht 2023
DESCRIPTION:Starterveranstaltung: \nTheater unter der Zeder – Außenbühne\n19.00 – 19.30* \nKerle im Herbst (Probenausschnitt)\nKomödie von Katrin Wiegand\nSie hassen einander seit der Schulzeit. Und natürlich sind sie die besten Freunde. Manfred\, Rolf\nund Wolfgang. Mit Ende 70 haben sich die drei rüstigen Rentner in Manfreds Villa auf Mallorca\nniedergelassen und verbringen den Herbst des Lebens mit ihrer Lieblingsbeschäftigung: Streiten.\nDas verbale Kräftemessen erreicht täglich neue Höhepunkte. Daneben gibt es Erinnerungen an\nbessere Tage. Rolf hat nie geheiratet\, weil er die Richtige nicht gefunden hat und ohnehin mit\nseinem Rennrad glücklich war. Manfred war zwar verheiratet\, aber der Meinung seiner Freunde\nnach nicht mit der Richtigen. Und Wolfgang\, naja…Natürlich waren und sind sie immer noch die\ntollsten Kerle. Rolf trotzt dem natürlichen Verfall mit sportlichen Höchstleistungen\, während Manfred\nund Wolfgang lieber in ihren Liegestühlen faulenzen. Bewacht von der jungen schwangeren\nHaushälterin Dani\, die ihnen den Cholesterinspiegel vorhält und Diätfutter serviert.\nEines Tages flattert ein Brief in die graumelierte Dreier/WG. Karin\, eine alte Schulfreundin kündigt\nihren Besuch an. Das Männertrio gerät in hellste Aufregung. Die letzten Haare werden aufgekämmt\,\ndie Glatzen poliert\, die Bäuche eingezogen. Karin\, das war doch dieses hübsche zarte\nWesen mit den langen Beinen und dem schönen…Oh Gott\, Karin ist ja jetzt auch schon 78! Sie\nist Witwe geworden\, seit der Jugend war man nur in Briefkontakt. Lang ist`s her\, dass man einander\nnicht gesehen hat. Sehr lang. Die drei Herzensbrecher ahnen nicht\, dass es einen Grund\nhat\, dass Karin ausgerechnet jetzt\, nach so vielen Jahren\, sie zu dritt auf Mallorca besucht. Und\nkeiner will glauben\, dass sie alle drei etwas gemeinsam haben.\nRegie: Werner Bauer\nmit Erwin Geisler\, Josef Tratnik und Claus Wilcke \nTheatersaal\n19.30 – 20.30\nDer Duft von Wirklichkeit\nWenn Filmfiguren von der Leinwand steigen…Eine musikalische Komödie von Werner Bauer\,\nmit den berühmten Tonfilmschlagern der 30er Jahre von Werner Richard Heymann.\nDer eher talentlose Musikstudent Fritz weiß nicht\, wie ihm geschieht! Über Nacht erhält er die\nChance seines Lebens. Er soll an der Seite der Komponistenlegende Werner Richard Heymann\nan einem neuen Musikfilm arbeiten. Nicht ahnend\, dass der berühmte Komponist nicht mehr\nerscheinen wird\, sichtet Fritz die Probeaufnahmen des Films und versucht die musikalischen\nIdeen zu erfassen. Seine Versuche sind so erbärmlich\, dass die weibliche Filmfigur\, Claudine\,\nsich genötigt fühlt\, ihm zu helfen. Sie spricht mit Fritz\, um kurz darauf ganz von der Leinwand zu\nspringen. Einmal in der Wirklichkeit angekommen\, ist sie berauscht von der Idee\, hier zu bleiben.\nDie Kollegen der Probeaufnahme folgen Claudine und springen ebenfalls von der Leinwand. Nun\nsteht Fritz mit einer Probeaufnahme ohne Filmfiguren da und Werner Richard Heymann kann\njederzeit zur Tür hereinkommen.\nAls die Filmfiguren aber schließlich die dunkle Seite der Wirklichkeit erfahren – die Nationalsozialisten\nwollen aus ihrem Film einen Propagandafilm machen – schmieden sie zusammen mit Fritz\neinen Plan\, wie das verhindert werden kann.\nRegie: Werner Bauer\, musikalische Leitung und Klavier: Stephan Ohm\,\nmit Klaudia Amanda Zajac\, Marie Anjes Lumpp\, Wolfgang Föppl und Sebastian Smulders\nauf der Leinwand: Frank Oppermann \nTheaterbar\n22.00 – 22.30\nFrank singt Frank\nFrank Sinatra Songs aus einem Stück über Frank Sinatra von Frank Oppermann gesungen und\nauf dem Klavier begleitet von dem musikalischen Leiter des kleinen theaters\, Theo Palm
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DESCRIPTION:Zu unserem großen Bedauern muss die heutige Vorstellung wegen Erkrankung abgesagt werden. Die Vorstellung wird nachgeholt und die Tickets können eingetauscht oder zurückgegeben werden. Bitte rufen Sie uns unter 0228 362839 an. Wir wünschen dem Kollegen eine gute und schnelle Genesung! \nDER DUFT VON WIRKLICHKEIT \nWenn Filmfiguren von der Leinwand steigen… \nEine musikalische Komödie von Werner Bauer \nmit den berühmten \nTonfilmschlagern der 30er Jahre von Werner Richard Heymann. \n\nDas gibt´s nur einmal…\n\n\nEin Freund\, ein guter Freund\n\n\nEs führt kein andrer Weg zur Seeligkeit\n\n\nHoppla\, jetzt komm ich!\n\n\nMir ist so ich weiß nicht wie\n\n\nIrgendwo auf der Welt\n\n  \n  \nInhalt: \nBerlin\, 1933. \nDer eher talentlose Musikstudent Fritz weiß nicht\, wie ihm geschieht! Über Nacht erhält er die Chance seines Lebens. Er soll an der Seite der Komponistenlegende Werner Richard Heymann an einem neuen Musikfilm arbeiten. Nicht ahnend\, dass der berühmte Komponist nicht mehr erscheinen wird\, sichtet Fritz die Probeaufnahmen des Films und versucht die musikalischen Ideen zu erfassen. Seine Versuche sind so erbärmlich\, dass die weibliche Filmfigur\, Claudine\, sich genötigt fühlt\, ihm zu helfen. Sie spricht mit Fritz\, um kurz darauf ganz von der Leinwand zu springen. Einmal in der Wirklichkeit angekommen\, ist sie berauscht von der Idee\, hier zu bleiben. Die Kollegen der Probeaufnahme folgen Claudine und springen ebenfalls von der Leinwand. Nun steht Fritz mit einer Probeaufnahme ohne Filmfiguren da und Werner Richard Heymann kann jederzeit zur Tür hereinkommen. \nAls die Filmfiguren aber schließlich die dunkle Seite der Wirklichkeit erfahren – die Nationalsozialisten wollen aus ihrem Film einen Propagandafilm machen – schmieden sie zusammen mit Fritz einen Plan\, wie das verhindert werden kann. \nAutor und Regisseur Werner Bauer\, dessen Werk die „Süddeutsche Zeitung“ als „raffiniert\, flott\, mit Woody Allen Touch!“ bezeichnet\, hat hier eine irrwitzige Komödie über Wahrheit und Illusion geschrieben. Was passiert\, wenn die Abgrenzungen zwischen wahr und falsch aufweichen? Sind gefühlte Wahrheiten eine Lüge? Und ist die absolute Wahrheit überhaupt erreichbar? \nElisabeth Trautwein Heymann\, die Tochter des Komponisten\, erlaubte Werner Bauer für diese musikalische Komödie\, Musik aus dem gesamten Werk von Werner Richard Heymann zu verwenden. \nHintergrund: \n1933 ist Berlin immer noch eine überbordende\, lebendige Stadt mit großer kultureller Vielfalt. Die Menschen strömen ins Kino\, um ihre geliebten Tonfilmstars zu erleben. Es ist die Zeit der großen UFA Musikfilme\, für die Werner Richard Heymann einige der größten Schlager geschrieben hat. \nAls zur selben Zeit die Nationalsozialisten an die Macht kommen\, werden Stück für Stück jüdische Mitarbeiter in den UFA Studios entlassen. Das trifft auch Werner Richard Heymann\, der die Musik zahlreicher Erfolgsfilme geschrieben hat wie zum Beispiel: DIE DREI VON DER TANKSTELLE. Über Nacht flieht er zuerst nach Paris\, dann nach Hollywood. \nUm die entstandenen Lücken in den Filmstudios zu füllen\, werden Studenten aus den Hochschulen geholt. Sie sollen den „neuen deutschen Film“ mit nationalsozialistischer Gesinnung erschaffen. \nRegie: Werner Bauer \nmusikalische Leitung und Klavier: Stephan Ohm \nmit Klaudia Amanda Zajac\, Marie Anjes Lumpp\, Wolfgang Föppl und Sebastian Smulders \nauf der Leinwand: Frank Oppermann \n 
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SUMMARY:Femke Soetenga liest aus Ihrem Buch DER KÄSEKUCHENMANN
DESCRIPTION:Wir waren sehr glücklich eine so tolle Einspringerin bei CABARET gehabt zu haben und durften mit ihr zwei wundervolle Vorstellungen als Sally Bowles am kleinen theater erleben. Jetzt kommt sie am 30. April wieder und liest aus ihrem Buch:\n\n\n\nDER KÄSEKUCHENMANN\n\n\n\nFemke Soetenga schreibt in diesem Bündel Kurzgeschichten über ihren Alltag neben und auf der Bühne\, im Zug und in der Liebe. Vermischt mit einer großen Prise Improvisation und Fantasie führte das zu einer dramatischen Komödie in 26 Szenen. Eine launige Abfolge\, die den Leser mit einem Lächeln zurücklässt.\n\n\nFrei nach dem Spruch “Unverhofft kommt oft”\, stand sie eines Tages auf\, setzte sich an den Rechner und fing an Kurzgeschichten zu schreiben. In all den Jahren als Niederländerin in Deutschland\, auf und neben der Bühne\, im Zug und in der Liebe war zu viel passiert\, um unkommentiert zu bleiben.\n\n\n\nFemke Soetenga wurde in Steinheim geboren und wuchs in den Niederlanden auf. Parallel zu ihrem Studium der Kommunikationswissenschaften studierte Femke Musiktheater in Rotterdam. Sie ist Sängerin\, Musicaldarstellerin\, Dozentin und neuerdings auch Autorin. Femke spielt seit über 17 Jahren in vielen bekannten Musicals auf diversen Bühnen im deutschsprachigen Raum und sie unterrichtet Gesangstechnik und Interpretation.
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DESCRIPTION:  \nDER DUFT VON WIRKLICHKEIT \nWenn Filmfiguren von der Leinwand steigen… \n   \nEine musikalische Komödie von Werner Bauer \nmit den berühmten \nTonfilmschlagern der 30er Jahre von Werner Richard Heymann. \nDas gibt´s nur einmal… \nEin Freund\, ein guter Freund \nEs führt kein andrer Weg zur Seeligkeit \nHoppla\, jetzt komm ich! \nMir ist so ich weiß nicht wie \nIrgendwo auf der Welt \nInhalt: \nBerlin\, 1933. \nDer eher talentlose Musikstudent Fritz weiß nicht\, wie ihm geschieht! Über Nacht erhält er die Chance seines Lebens. Er soll an der Seite der Komponistenlegende Werner Richard Heymann an einem neuen Musikfilm arbeiten. Nicht ahnend\, dass der berühmte Komponist nicht mehr erscheinen wird\, sichtet Fritz die Probeaufnahmen des Films und versucht die musikalischen Ideen zu erfassen. Seine Versuche sind so erbärmlich\, dass die weibliche Filmfigur\, Claudine\, sich genötigt fühlt\, ihm zu helfen. Sie spricht mit Fritz\, um kurz darauf ganz von der Leinwand zu springen. Einmal in der Wirklichkeit angekommen\, ist sie berauscht von der Idee\, hier zu bleiben. Die Kollegen der Probeaufnahme folgen Claudine und springen ebenfalls von der Leinwand. Nun steht Fritz mit einer Probeaufnahme ohne Filmfiguren da und Werner Richard Heymann kann jederzeit zur Tür hereinkommen. \nAls die Filmfiguren aber schließlich die dunkle Seite der Wirklichkeit erfahren – die Nationalsozialisten wollen aus ihrem Film einen Propagandafilm machen – schmieden sie zusammen mit Fritz einen Plan\, wie das verhindert werden kann. \n  \nAutor und Regisseur Werner Bauer\, dessen Werk die „Süddeutsche Zeitung“ als „raffiniert\, flott\, mit Woody Allen Touch!“ bezeichnet\, hat hier eine irrwitzige Komödie über Wahrheit und Illusion geschrieben. Was passiert\, wenn die Abgrenzungen zwischen wahr und falsch aufweichen? Sind gefühlte Wahrheiten eine Lüge? Und ist die absolute Wahrheit überhaupt erreichbar? \nElisabeth Trautwein Heymann\, die Tochter des Komponisten\, erlaubte Werner Bauer für diese musikalische Komödie\, Musik aus dem gesamten Werk von Werner Richard Heymann zu verwenden. \nHintergrund: \n1933 ist Berlin immer noch eine überbordende\, lebendige Stadt mit großer kultureller Vielfalt. Die Menschen strömen ins Kino\, um ihre geliebten Tonfilmstars zu erleben. Es ist die Zeit der großen UFA Musikfilme\, für die Werner Richard Heymann einige der größten Schlager geschrieben hat. \nAls zur selben Zeit die Nationalsozialisten an die Macht kommen\, werden Stück für Stück jüdische Mitarbeiter in den UFA Studios entlassen. Das trifft auch Werner Richard Heymann\, der die Musik zahlreicher Erfolgsfilme geschrieben hat wie zum Beispiel: DIE DREI VON DER TANKSTELLE.  Über Nacht flieht er zuerst nach Paris\, dann nach Hollywood. \nUm die entstandenen Lücken in den Filmstudios zu füllen\, werden Studenten aus den Hochschulen geholt. Sie sollen den „neuen deutschen Film“ mit nationalsozialistischer Gesinnung erschaffen. \nRegie: Werner Bauer \nmit Klaudia Amanda Zajac\, Marie Anjes Lumpp\, Wolfgang Föppl und Sebastian Smulders
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SUMMARY:AUF EWIG DEIN - Briefe die die Welt bewegen - Christiane Lemm und Kalle Kubik
DESCRIPTION:„Auf ewig Dein“\n(Briefe die die Welt bewegen) Eine Mischung aus historischen und zeitgenössischen Briefen prominenter Persönlichkeiten\, Briefe\, die uns heute noch etwas zu sagen haben. Briefe\, die Leid\, Schmerz\, Freude\, Begeisterung verbreiten; Briefe\, die die Welt bewegen\, Briefe\, die zu Herzen gehen. Das Ganze garniert mit O-Tönen und Musik.
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SUMMARY:Kulissengespräch mit Susanne Kessel
DESCRIPTION:Susanne Kessel hat wahrscheinlich das nachhaltigste Projekt zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven konzipiert. \nDie Bonner Pianistin hat weltweit 250 Komponisten aus 45 Ländern persönlich damit beauftragt\, ein Klavierstück zu Ehren Beethovens zu schreiben.\nKomponisten der Bereiche Neue Musik\, Jazz\, Pop\, Filmmusik u.a. verewigten ihre Ideen zu Beethoven in diesen neuen Kompositionen.\nSusanne Kessel übte alle diese Werke ein\, spielte die Uraufführungen und Wiederaufführungen in Konzerten und auf CDs.\nAußerdem werden alle Stücke nach und nach in einer 10-bändigen Notenedition veröffentlicht und auf diese Weise auch für Musiker der Zukunft zugänglich gemacht. \nZwei Jahre nach dem Beethoven Jubiläumsjahr wird Susanne Kessel diese außergewöhnliche Zeit mit Corona Revue passieren lassen und über Ihre vielen Auftritte\, Erlebnisse und neuen Projekten berichten. \nJeden 3. Sonntag im Monat laden wir Sie zu unserer Talkrunde „Kulissengespräche“ ein. Sabine Köhne-Kayser\, die ehemalige Sportmoderatorin\, im Gespräch mit bekannten Persönlichkeiten\, über aktuelle Themen und Persönliches. Außerdem werden Sie Gelegenheit haben\, Ihre Fragen zu stellen.\nNeben dem unterhaltsamen und informativen Talk und einem musikalischen Beitrag\, stellen wir Ihnen jeweils einen besonderen Wein der Winzerinitiative DIE GIPFELSTÜRMER vor: 4 Junge Winzer zwischen dem Mäuseturm und dem Siebengebirge haben zusammen gefunden\, um die Vielfalt der malerischen Landschaft\, des Bodens\, Weine und der Persönlichkeiten\, die dahinter stehen\, mit Spaß und Elan zu repräsentieren und gemeinsam etwas zu bewegen. www.gipfelstuermer-mittelrhein.de/die-initiative/\nAußerdem werden wir Ihnen einen Schauspieler aus der aktuellen oder nächsten Produktion vorstellen. \nEine gemeinsame Veranstaltung mit unserem Kooperationspartner \nwww.kukug.de \nFoto: David Kremser
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SUMMARY:En Suite – Allein mit Audrey Hepburn
DESCRIPTION:Welcher ist der erste Gedanke\, der Ihnen kommt\, wenn sie den Namen Audrey Hepburn hören?\nAudrey Hepburn war eine ganz besondere Frau\, eine Ikone\, die ihren Glanz bis heute nicht verloren hat und eine wundervolle Schauspielerin. Doch wie hat sie sich selbst empfunden? Wer war sie wirklich und was hat sie bewegt? \n„En Suite – Allein mit Audrey Hepburn“ befasst sich mit dem wirklichen Leben dieser besonderen Frau\, geschrieben von Sigrid Behrens basiert dieses faszinierende Schauspiel auf den Memoiren Audreys ältesten Sohnes.\n„Die geschickt eingebaute\, gekonnt leicht vorgetragenen Gesangs- und Tanznummern“ (BNN) geben dem Stück eine gewisse Leichtigkeit und erschaffen zusammen mit der biografischen Thematik ein abwechslungsreiches\, berührendes Theatererlebnis.
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DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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SUMMARY:Dostojewski – Verbrechen und Strafe: Eine szenische Lesung mit Niklas Kohrt und Axel Pape
DESCRIPTION:Raskolnikow ist ein junger Mann\, der im Sankt Petersburg des 19. Jahrhunderts in ärmlichen Verhältnissen lebt. Nachdem er sein Studium abgebrochen hat\, zieht er wie von einer fiebrigen Vorahnung getrieben durch seine Stadt. Er spürt\, offenbar stärker als alle anderen\, dass mit der Welt um ihn herum etwas nicht stimmt und gleichsam eine gefährliche Eigendynamik entwickelt. Soziale Ungerechtigkeiten sind nicht zu übersehen\, und mit dem sogenannten „liberalen Fortschritt“ entsteht eine neue\, nicht minder bedrohliche Ordnung\, von der die einen profitieren und die anderen leiden werden. \nHellsichtig zeichnet Dostojewskij dabei die zeitlosen Prototypen der modernen Gesellschaft. Raskolnikow will ein Zeichen gegen diesen Teufelskreis durch eine Tat setzen\, eine Tat\, wie sie „die Napoleons dieser Welt“ tausendfach begehen. So begeht er den Mord an einer ausbeuterischen Pfandleiherin und löst damit einen erbitterten Zweikampf mit dem gegen ihn ermittelnden Staatsanwalt Porfirij aus. Dostojewskij gelingt hier ein spannungsgeladenes\, meisterhaftes Kriminalstück\, in dem weit mehr als ein Verbrechen verhandelt wird\, nämlich das Ringen um menschliche Werte und die Sehnsucht nach der Aussicht auf Hoffnung. Die beiden Schauspieler Axel Pape und Niklas Kohrt präsentieren Dostojewskijs Geschichte in einer präzise inszenierten szenischen Lesung und zeigen eindrucksvoll\, wie aktuell\, relevant und fesselnd dieser Stoff ist. \nAm Ende der Geschichte hat Raskolnikow einen Traum\, in dem seine früheren Ahnungen Gestalt annehmen – eine Vision einer aus den Fugen geratenen und von einer Pandemie überzogenen Welt.Dostojewskij konnte die jüngsten Bilder nicht kennen\, wie sich menschenverachtende Verschwörer\, Verstörte\, bewaffnete Kriminelle und Faschisten Arm in Arm vor dem Gebäude des Bundestages und am Capitol in Washington zusammenrotteten oder wie sich Pandemien in einer modernen globalisier-ten Welt ausbreiten.Umso ergreifender ist die Kraft der Bilder\, der prophetische Blick und damit die Aktualität von Dostojewskijs Text. \nAxel Pape begann seine Laufbahn am Theater\, bevor in den 90er Jahren sein erfolgreiches TV-Debut als Kommissar Severing in der Serie „Die Wache“ gab. In der Folge spielte er u.a. in dem Kinofilm „14 Tage lebenslänglich“\, in dem Stauffenberg-Drama „Die Stunde der Offiziere“\, in der „Tatort“-Reihe und war in der langjährigen Serie „Im Namen des Gesetzes“ als Staatsanwalt Kampen zu sehen. Die Kinoproduktion „Wir sind jung.Wir sind stark.“ von Burhan Qurbani war 2015 für den Deutschen Filmpreis nominiert.Er spielte in zahlreichen TV-Formaten wie „Lutter“\, der „SoKo“-Reihe\, „Die Chefin“\, „Letzte Spur Berlin“\, dem Mehrteiler „Preis der Freiheit“\, dem „Zürich-Krimi“ u.v.a. Der München-Tatort „Unklare Lage“ wurde 2021 für den Grimme Preis nominiert.Von 2014 bis 2018 war Pape zudem Gast am Schauspiel Köln.In der Spielzeit 21/22 ist er in „Die Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann in der Rolle des Kapitän Gustav Schröder zu sehen sowie in der deutschen Uraufführung „Die Liebe Geld“ von Daniel Glattauer.Seit der Spielzeit 22/23 gastiert er mit der Eigenproduktion „Empfänger Unbekannt“ von Kressman Taylor.Die szenische Lesung „Baer und Pape lesen Fassbinders Lola“ war u.a. auf dem Literaturfest Niedersachsen und zum Jubiläum der Biberacher Filmfest spiele 2018 zu sehen. Aktuell gastiert Pape mit den szenischen Lesungen: „SCHÖNE BESCHERUNG“ und „DOSTOJEWSKIJ – VERBRECHEN UND STRAFE“ (Produktion AXEL-PAPE-GASTSPIELE).Axel Pape ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerks. \nNiklas Kohrt studierte an der Hochschule für Schauspielkunst ›Ernst Busch‹ und war ab 2005 Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin\, am Schauspielhaus Zürich und am Schauspiel Köln.Er gastierte bei den Salzburger Festspielen\, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz\, der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater und am Berliner Ensemble.Im Jahr 2008 erhielt Niklas Kohrt für die Darstellung des Bruno Mechelke in Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ den Alfred-Kerr-Darstellerpreis des Berliner Theatertreffens und wurde von der Zeitschrift Theater heute zum besten Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt.Er arbeitet unter anderem mit den Regisseur*innen Jürgen Gosch\, Michael Thalheimer\, Frank Castorf\, Robert Borgmann\, Barbara Frey\, Stefan Bachmann\, Roger Vontobel\, Dušan David Pařízek und Maria Magdalena Ludewig zusammen.Im Kino spielte er in Filmen von Pablo Larraín (Spencer)\, Hans Steinbichler (Das Blaue vom Himmel)\, Thomas Stuber und Detlev Buck. Unter der Regie von Dani Levy und Johannes Naber drehte er 2022 in der Produktion „Der Scheich“. Im TV war er in zahlreichen Produktionen\, u.a. im Tatort\, zu sehen.Niklas Kohrt arbeitet auch als Sprecher für Hörfunk und Synchron.
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DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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SUMMARY:Dostojewski – Verbrechen und Strafe: Eine szenische Lesung mit Niklas Kohrt und Axel Pape
DESCRIPTION:Raskolnikow ist ein junger Mann\, der im Sankt Petersburg des 19. Jahrhunderts in ärmlichen Verhältnissen lebt. Nachdem er sein Studium abgebrochen hat\, zieht er wie von einer fiebrigen Vorahnung getrieben durch seine Stadt. Er spürt\, offenbar stärker als alle anderen\, dass mit der Welt um ihn herum etwas nicht stimmt und gleichsam eine gefährliche Eigendynamik entwickelt. Soziale Ungerechtigkeiten sind nicht zu übersehen\, und mit dem sogenannten „liberalen Fortschritt“ entsteht eine neue\, nicht minder bedrohliche Ordnung\, von der die einen profitieren und die anderen leiden werden. \nHellsichtig zeichnet Dostojewskij dabei die zeitlosen Prototypen der modernen Gesellschaft. Raskolnikow will ein Zeichen gegen diesen Teufelskreis durch eine Tat setzen\, eine Tat\, wie sie „die Napoleons dieser Welt“ tausendfach begehen. So begeht er den Mord an einer ausbeuterischen Pfandleiherin und löst damit einen erbitterten Zweikampf mit dem gegen ihn ermittelnden Staatsanwalt Porfirij aus. Dostojewskij gelingt hier ein spannungsgeladenes\, meisterhaftes Kriminalstück\, in dem weit mehr als ein Verbrechen verhandelt wird\, nämlich das Ringen um menschliche Werte und die Sehnsucht nach der Aussicht auf Hoffnung. Die beiden Schauspieler Axel Pape und Niklas Kohrt präsentieren Dostojewskijs Geschichte in einer präzise inszenierten szenischen Lesung und zeigen eindrucksvoll\, wie aktuell\, relevant und fesselnd dieser Stoff ist. \nAm Ende der Geschichte hat Raskolnikow einen Traum\, in dem seine früheren Ahnungen Gestalt annehmen – eine Vision einer aus den Fugen geratenen und von einer Pandemie überzogenen Welt.Dostojewskij konnte die jüngsten Bilder nicht kennen\, wie sich menschenverachtende Verschwörer\, Verstörte\, bewaffnete Kriminelle und Faschisten Arm in Arm vor dem Gebäude des Bundestages und am Capitol in Washington zusammenrotteten oder wie sich Pandemien in einer modernen globalisier-ten Welt ausbreiten.Umso ergreifender ist die Kraft der Bilder\, der prophetische Blick und damit die Aktualität von Dostojewskijs Text. \nAxel Pape begann seine Laufbahn am Theater\, bevor in den 90er Jahren sein erfolgreiches TV-Debut als Kommissar Severing in der Serie „Die Wache“ gab. In der Folge spielte er u.a. in dem Kinofilm „14 Tage lebenslänglich“\, in dem Stauffenberg-Drama „Die Stunde der Offiziere“\, in der „Tatort“-Reihe und war in der langjährigen Serie „Im Namen des Gesetzes“ als Staatsanwalt Kampen zu sehen. Die Kinoproduktion „Wir sind jung.Wir sind stark.“ von Burhan Qurbani war 2015 für den Deutschen Filmpreis nominiert.Er spielte in zahlreichen TV-Formaten wie „Lutter“\, der „SoKo“-Reihe\, „Die Chefin“\, „Letzte Spur Berlin“\, dem Mehrteiler „Preis der Freiheit“\, dem „Zürich-Krimi“ u.v.a. Der München-Tatort „Unklare Lage“ wurde 2021 für den Grimme Preis nominiert.Von 2014 bis 2018 war Pape zudem Gast am Schauspiel Köln.In der Spielzeit 21/22 ist er in „Die Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann in der Rolle des Kapitän Gustav Schröder zu sehen sowie in der deutschen Uraufführung „Die Liebe Geld“ von Daniel Glattauer.Seit der Spielzeit 22/23 gastiert er mit der Eigenproduktion „Empfänger Unbekannt“ von Kressman Taylor.Die szenische Lesung „Baer und Pape lesen Fassbinders Lola“ war u.a. auf dem Literaturfest Niedersachsen und zum Jubiläum der Biberacher Filmfest spiele 2018 zu sehen. Aktuell gastiert Pape mit den szenischen Lesungen: „SCHÖNE BESCHERUNG“ und „DOSTOJEWSKIJ – VERBRECHEN UND STRAFE“ (Produktion AXEL-PAPE-GASTSPIELE).Axel Pape ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerks. \nNiklas Kohrt studierte an der Hochschule für Schauspielkunst ›Ernst Busch‹ und war ab 2005 Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin\, am Schauspielhaus Zürich und am Schauspiel Köln.Er gastierte bei den Salzburger Festspielen\, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz\, der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater und am Berliner Ensemble.Im Jahr 2008 erhielt Niklas Kohrt für die Darstellung des Bruno Mechelke in Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ den Alfred-Kerr-Darstellerpreis des Berliner Theatertreffens und wurde von der Zeitschrift Theater heute zum besten Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt.Er arbeitet unter anderem mit den Regisseur*innen Jürgen Gosch\, Michael Thalheimer\, Frank Castorf\, Robert Borgmann\, Barbara Frey\, Stefan Bachmann\, Roger Vontobel\, Dušan David Pařízek und Maria Magdalena Ludewig zusammen.Im Kino spielte er in Filmen von Pablo Larraín (Spencer)\, Hans Steinbichler (Das Blaue vom Himmel)\, Thomas Stuber und Detlev Buck. Unter der Regie von Dani Levy und Johannes Naber drehte er 2022 in der Produktion „Der Scheich“. Im TV war er in zahlreichen Produktionen\, u.a. im Tatort\, zu sehen.Niklas Kohrt arbeitet auch als Sprecher für Hörfunk und Synchron.
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DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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DESCRIPTION:Judas \nMonolog von Lot Vekemans \nIst hier jemand\, der sich traut zu sagen: Er ist für mich gestorben \n„Ich bin an dem Tag geboren\, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt im Jahr erreicht und zu der Stunde\, in der ihr Schatten am längsten ist\, in einem Land\, in dem viel gekämpft wurde\, viel gelitten\, viel gehofft\, viel gebetet\, in einer Zeit\, in der niemand wusste\, wohin genau wir gingen und sich jeder wünschte\, dass es irgendwann besser werden würde.\nIch war der Sohn eines Mannes und einer Frau\, die sich nicht besonders liebhatten und sich auch nicht besonders hassten\, ein Kaufmann und eine Hebamme. Ich bekam einen Namen\, der schon seit Generationen dem ersten Sohn in der Familie gegeben wird\, als Zeichen der Verbundenheit mit dem fernen Vorvater des Volkes\, dem ich angehöre\nIch war stolz\, ja\nAuf diesen Namen\nIch sprach ihn gerne laut aus“ \nSein Name war Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Lot Vekemans gibt dem Jünger\, der Jesus verriet\, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen\, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? \n\nLot Vekemans wurde 1965 geboren. Sie studierte Soziale Geografie an der Universität in Utrecht und besuchte die „Writerscholl t Colofon“ in Amsterdam. Seit 1995 schreibt sie Theaterstücke. Lot Vekemans lebt in Nieuw Balinge\, Niederlande. \nmit Yannick Hehlgans \nRegie: Janosch Roloff \nRegieassistenz: Nele Thomalla \n\n„Judas“ handelt von einem Mann\, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann\, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit\, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch\, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen\, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. \nLot Vekemans:\n„Ich denke\, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden\, auf das\, was wir als größer und höher und besser erachten\, als wir es selbst sind. Wir lieben es\, zu verehren\, so wie wir es lieben\, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt\, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig\, dass in Porträts\, die über die Jahrhunderte entstanden sind\, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“\nMünchner Kammerspiele
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