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SUMMARY:Tadellöser & Wolff - Die Deutsche Chronik Teil 2 - von Walter Kempowski in der Bühnenfassung von Axel Schneider
DESCRIPTION:Premiere 02.05.25             Die Deutsche Chronik Teil 2 – Tadellöser & Wolff \nIm Roman Tadellöser & Wolff verarbeitet Kempowski Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend während der Jahre 1938 bis 1945. „Tadellöser & Wolff“ sagte Walter Kempowskis Vater dann\, wenn er etwas gut fand\, ebenso wie er bei verdrießlichen Anlässen „Miesnitzdörfer & Jenssen“ sagte. Eine Zeit lang geht es den Kempowskis gut in diesen ereignisreichen Jahren – bis ihre gemütliche Gedankenlosigkeit von der gesellschafts-politischen Katastrophe eingeholt wird. Exemplarisch beschreibt Kempowski den Niedergang des deutschen Bürgertums anhand seiner eigenen Familiengeschichte. \nDeutschland\, zwischen 1938 und 1945: ein Land erduldet Krieg und Schrecken\, während der Junge Walter Kempowski gleichsam daran erwachsen wird.\nWährend vor den Fenstern Granaten und Bomben fallen\, Rostock unter Artilleriebeschuss steht und allmählich die ganze Stadt zerstört wird\, versucht die deutsch-national gesinnte Bürgerfamilie Kempowski ihren geregelten Alltag aufrecht zu erhalten. Der Sohn Walter berichtet vom Familienurlaub\, von Schwierigkeiten in seiner Schullaufbahn und in der des Bruders\, er erzählt von der Hochzeit seiner älteren Schwester Ulla mit einem\, von der Gestapo der Spionage verdächtigten Dänen und von den Diensten in der Hitlerjugend. „Es geht bestimmt mal wieder aufwärts. Uns geht’s ja noch gold!“ ist die Mutter trotzdem überzeugt. An dieser Überzeugung hält die Familie auch dann noch fest\, als nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs der Vater Karl in die Armee eingezogen und nach Frankreich geschickt wird. Nach mehreren Konflikten mit und in der lokalen Hitlerjugend\, wird Walter gegen Ende des Krieges zum HJ-Dienst als Kurier für die Wehrmacht eingezogen. Kurz vor Einmarsch der Russen in Berlin flieht Walter Kempowski nach Rostock zu seiner Mutter zurück. Gemeinsam beschließen sie\, in Rostock auszuharren und auf die Rückkehr Karl Kempowskis von der Front zu warten.\n„Tadellöser & Wolff“ ist eine tragikomische Geschichte vom unerschütterlichen Optimismus und dem Glauben an ein gutes Ende – komme\, was da wolle. \nDas Stück endet am 01. Mai 1945\, da wo der 3. Teil EIN KAPITEL FÜR SICH anfängt. Es steht in seiner Gesamtheit als Dokument für das Ende des Krieges in Deutschland vor genau 80 Jahren. \nMit Ulrike Volkers (als Mutter Kempowski) bis 09.05.20259\, Katharina Waldau (seit 10. Mai 2025)\, Marie Theres Jestädt\, Jacqueline Jacobs\, Anna Bergman (seit 14.05.2025)\, Dirk Wittun\, Sebastian Schlemmer\, Yannick Hehlgans\, Manuel Jadue und Janosch Roloff\nRegie: Volker Schmalöer\nBühne und Ausstattung: Lisa Moro\n  \nKritik von Stefan Keim aus der Sendung FAZIT bei Deutschlandfunk Kultur vom 02.11.2023 \n\nKritik von Stefan Keim aus der Sendung Kultur heute beim Deutschlandfunk vom 03.11.2023 \n\n\n\nTickets: EUR 29\,00 EUR 36\,00 EUR 39\,00 EUR 42\,00 EUR 44\,00\nermäßigt: EUR 15\,00 EUR 18\,00 EUR 19\,00 EUR 21\,00 22\,00\nKulturticket (ASTA BONN): EUR 3\,00\nKulturtafel: 0\,00\nTickets unter 0228-362839 \,  info@kleinestheater.eu oder direkt\nonline in unserem Ticket-Shop
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DESCRIPTION:Premiere 02.05.25             Die Deutsche Chronik Teil 2 – Tadellöser & Wolff \nIm Roman Tadellöser & Wolff verarbeitet Kempowski Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend während der Jahre 1938 bis 1945. „Tadellöser & Wolff“ sagte Walter Kempowskis Vater dann\, wenn er etwas gut fand\, ebenso wie er bei verdrießlichen Anlässen „Miesnitzdörfer & Jenssen“ sagte. Eine Zeit lang geht es den Kempowskis gut in diesen ereignisreichen Jahren – bis ihre gemütliche Gedankenlosigkeit von der gesellschafts-politischen Katastrophe eingeholt wird. Exemplarisch beschreibt Kempowski den Niedergang des deutschen Bürgertums anhand seiner eigenen Familiengeschichte. \nDeutschland\, zwischen 1938 und 1945: ein Land erduldet Krieg und Schrecken\, während der Junge Walter Kempowski gleichsam daran erwachsen wird.\nWährend vor den Fenstern Granaten und Bomben fallen\, Rostock unter Artilleriebeschuss steht und allmählich die ganze Stadt zerstört wird\, versucht die deutsch-national gesinnte Bürgerfamilie Kempowski ihren geregelten Alltag aufrecht zu erhalten. Der Sohn Walter berichtet vom Familienurlaub\, von Schwierigkeiten in seiner Schullaufbahn und in der des Bruders\, er erzählt von der Hochzeit seiner älteren Schwester Ulla mit einem\, von der Gestapo der Spionage verdächtigten Dänen und von den Diensten in der Hitlerjugend. „Es geht bestimmt mal wieder aufwärts. Uns geht’s ja noch gold!“ ist die Mutter trotzdem überzeugt. An dieser Überzeugung hält die Familie auch dann noch fest\, als nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs der Vater Karl in die Armee eingezogen und nach Frankreich geschickt wird. Nach mehreren Konflikten mit und in der lokalen Hitlerjugend\, wird Walter gegen Ende des Krieges zum HJ-Dienst als Kurier für die Wehrmacht eingezogen. Kurz vor Einmarsch der Russen in Berlin flieht Walter Kempowski nach Rostock zu seiner Mutter zurück. Gemeinsam beschließen sie\, in Rostock auszuharren und auf die Rückkehr Karl Kempowskis von der Front zu warten.\n„Tadellöser & Wolff“ ist eine tragikomische Geschichte vom unerschütterlichen Optimismus und dem Glauben an ein gutes Ende – komme\, was da wolle. \nDas Stück endet am 01. Mai 1945\, da wo der 3. Teil EIN KAPITEL FÜR SICH anfängt. Es steht in seiner Gesamtheit als Dokument für das Ende des Krieges in Deutschland vor genau 80 Jahren. \nMit Ulrike Volkers (als Mutter Kempowski) bis 09.05.20259\, Katharina Waldau (seit 10. Mai 2025)\, Marie Theres Jestädt\, Jacqueline Jacobs\, Anna Bergman (seit 14.05.2025)\, Dirk Wittun\, Sebastian Schlemmer\, Yannick Hehlgans\, Manuel Jadue und Janosch Roloff\nRegie: Volker Schmalöer\nBühne und Ausstattung: Lisa Moro\n  \nKritik von Stefan Keim aus der Sendung FAZIT bei Deutschlandfunk Kultur vom 02.11.2023 \n\nKritik von Stefan Keim aus der Sendung Kultur heute beim Deutschlandfunk vom 03.11.2023 \n\n\n\nTickets: EUR 29\,00 EUR 36\,00 EUR 39\,00 EUR 42\,00 EUR 44\,00\nermäßigt: EUR 15\,00 EUR 18\,00 EUR 19\,00 EUR 21\,00 22\,00\nKulturticket (ASTA BONN): EUR 3\,00\nKulturtafel: 0\,00\nTickets unter 0228-362839 \,  info@kleinestheater.eu oder direkt\nonline in unserem Ticket-Shop
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DESCRIPTION:Premiere 02.05.25             Die Deutsche Chronik Teil 2 – Tadellöser & Wolff \nIm Roman Tadellöser & Wolff verarbeitet Kempowski Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend während der Jahre 1938 bis 1945. „Tadellöser & Wolff“ sagte Walter Kempowskis Vater dann\, wenn er etwas gut fand\, ebenso wie er bei verdrießlichen Anlässen „Miesnitzdörfer & Jenssen“ sagte. Eine Zeit lang geht es den Kempowskis gut in diesen ereignisreichen Jahren – bis ihre gemütliche Gedankenlosigkeit von der gesellschafts-politischen Katastrophe eingeholt wird. Exemplarisch beschreibt Kempowski den Niedergang des deutschen Bürgertums anhand seiner eigenen Familiengeschichte. \nDeutschland\, zwischen 1938 und 1945: ein Land erduldet Krieg und Schrecken\, während der Junge Walter Kempowski gleichsam daran erwachsen wird.\nWährend vor den Fenstern Granaten und Bomben fallen\, Rostock unter Artilleriebeschuss steht und allmählich die ganze Stadt zerstört wird\, versucht die deutsch-national gesinnte Bürgerfamilie Kempowski ihren geregelten Alltag aufrecht zu erhalten. Der Sohn Walter berichtet vom Familienurlaub\, von Schwierigkeiten in seiner Schullaufbahn und in der des Bruders\, er erzählt von der Hochzeit seiner älteren Schwester Ulla mit einem\, von der Gestapo der Spionage verdächtigten Dänen und von den Diensten in der Hitlerjugend. „Es geht bestimmt mal wieder aufwärts. Uns geht’s ja noch gold!“ ist die Mutter trotzdem überzeugt. An dieser Überzeugung hält die Familie auch dann noch fest\, als nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs der Vater Karl in die Armee eingezogen und nach Frankreich geschickt wird. Nach mehreren Konflikten mit und in der lokalen Hitlerjugend\, wird Walter gegen Ende des Krieges zum HJ-Dienst als Kurier für die Wehrmacht eingezogen. Kurz vor Einmarsch der Russen in Berlin flieht Walter Kempowski nach Rostock zu seiner Mutter zurück. Gemeinsam beschließen sie\, in Rostock auszuharren und auf die Rückkehr Karl Kempowskis von der Front zu warten.\n„Tadellöser & Wolff“ ist eine tragikomische Geschichte vom unerschütterlichen Optimismus und dem Glauben an ein gutes Ende – komme\, was da wolle. \nDas Stück endet am 01. Mai 1945\, da wo der 3. Teil EIN KAPITEL FÜR SICH anfängt. Es steht in seiner Gesamtheit als Dokument für das Ende des Krieges in Deutschland vor genau 80 Jahren. \nMit Ulrike Volkers (als Mutter Kempowski) bis 09.05.20259\, Katharina Waldau (seit 10. Mai 2025)\, Marie Theres Jestädt\, Jacqueline Jacobs\, Anna Bergman (seit 14.05.2025)\, Dirk Wittun\, Sebastian Schlemmer\, Yannick Hehlgans\, Manuel Jadue und Janosch Roloff\nRegie: Volker Schmalöer\nBühne und Ausstattung: Lisa Moro\n  \nKritik von Stefan Keim aus der Sendung FAZIT bei Deutschlandfunk Kultur vom 02.11.2023 \n\nKritik von Stefan Keim aus der Sendung Kultur heute beim Deutschlandfunk vom 03.11.2023 \n\n\n\nTickets: EUR 29\,00 EUR 36\,00 EUR 39\,00 EUR 42\,00 EUR 44\,00\nermäßigt: EUR 15\,00 EUR 18\,00 EUR 19\,00 EUR 21\,00 22\,00\nKulturticket (ASTA BONN): EUR 3\,00\nKulturtafel: 0\,00\nTickets unter 0228-362839 \,  info@kleinestheater.eu oder direkt\nonline in unserem Ticket-Shop
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DESCRIPTION:Premiere 02.05.25             Die Deutsche Chronik Teil 2 – Tadellöser & Wolff \nIm Roman Tadellöser & Wolff verarbeitet Kempowski Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend während der Jahre 1938 bis 1945. „Tadellöser & Wolff“ sagte Walter Kempowskis Vater dann\, wenn er etwas gut fand\, ebenso wie er bei verdrießlichen Anlässen „Miesnitzdörfer & Jenssen“ sagte. Eine Zeit lang geht es den Kempowskis gut in diesen ereignisreichen Jahren – bis ihre gemütliche Gedankenlosigkeit von der gesellschafts-politischen Katastrophe eingeholt wird. Exemplarisch beschreibt Kempowski den Niedergang des deutschen Bürgertums anhand seiner eigenen Familiengeschichte. \nDeutschland\, zwischen 1938 und 1945: ein Land erduldet Krieg und Schrecken\, während der Junge Walter Kempowski gleichsam daran erwachsen wird.\nWährend vor den Fenstern Granaten und Bomben fallen\, Rostock unter Artilleriebeschuss steht und allmählich die ganze Stadt zerstört wird\, versucht die deutsch-national gesinnte Bürgerfamilie Kempowski ihren geregelten Alltag aufrecht zu erhalten. Der Sohn Walter berichtet vom Familienurlaub\, von Schwierigkeiten in seiner Schullaufbahn und in der des Bruders\, er erzählt von der Hochzeit seiner älteren Schwester Ulla mit einem\, von der Gestapo der Spionage verdächtigten Dänen und von den Diensten in der Hitlerjugend. „Es geht bestimmt mal wieder aufwärts. Uns geht’s ja noch gold!“ ist die Mutter trotzdem überzeugt. An dieser Überzeugung hält die Familie auch dann noch fest\, als nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs der Vater Karl in die Armee eingezogen und nach Frankreich geschickt wird. Nach mehreren Konflikten mit und in der lokalen Hitlerjugend\, wird Walter gegen Ende des Krieges zum HJ-Dienst als Kurier für die Wehrmacht eingezogen. Kurz vor Einmarsch der Russen in Berlin flieht Walter Kempowski nach Rostock zu seiner Mutter zurück. Gemeinsam beschließen sie\, in Rostock auszuharren und auf die Rückkehr Karl Kempowskis von der Front zu warten.\n„Tadellöser & Wolff“ ist eine tragikomische Geschichte vom unerschütterlichen Optimismus und dem Glauben an ein gutes Ende – komme\, was da wolle. \nDas Stück endet am 01. Mai 1945\, da wo der 3. Teil EIN KAPITEL FÜR SICH anfängt. Es steht in seiner Gesamtheit als Dokument für das Ende des Krieges in Deutschland vor genau 80 Jahren. \nMit Ulrike Volkers (als Mutter Kempowski) bis 09.05.20259\, Katharina Waldau (seit 10. Mai 2025)\, Marie Theres Jestädt\, Jacqueline Jacobs\, Anna Bergman (seit 14.05.2025)\, Dirk Wittun\, Sebastian Schlemmer\, Yannick Hehlgans\, Manuel Jadue und Janosch Roloff\nRegie: Volker Schmalöer\nBühne und Ausstattung: Lisa Moro\n  \nKritik von Stefan Keim aus der Sendung FAZIT bei Deutschlandfunk Kultur vom 02.11.2023 \n\nKritik von Stefan Keim aus der Sendung Kultur heute beim Deutschlandfunk vom 03.11.2023 \n\n\n\nTickets: EUR 29\,00 EUR 36\,00 EUR 39\,00 EUR 42\,00 EUR 44\,00\nermäßigt: EUR 15\,00 EUR 18\,00 EUR 19\,00 EUR 21\,00 22\,00\nKulturticket (ASTA BONN): EUR 3\,00\nKulturtafel: 0\,00\nTickets unter 0228-362839 \,  info@kleinestheater.eu oder direkt\nonline in unserem Ticket-Shop
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SUMMARY:Richard II. Solo eines Königs William Shakespeare / In einer Fassung von Cornelia Rainer und Susanne Meister (Thalia Theater)
DESCRIPTION:Richard II.  \nSolo eines Königs  \nWilliam Shakespeare \nin einer Fassung von Cornelia Rainer und Susanne Meister (Thalia Theater) \nnach einer Übersetzung von August Wilhelm Schlegel \n„So spiel ich viel Personen ganz allein“ – dieses Zitat aus „Richard II.“ ist Ausgangspunkt dieses ungewöhnlichen „Solos eines Königs“\n\nRegie: Irina Miller\n\nmit Jan Arwed Maul als Richard II.\n\nRichard II.\, die letzten Stunden\n\nEs passiert sehr viel mit König Richard II. in Shakespeares gleichnamiger Tragödie. Er tötet\, enteignet\, kämpft und intrigiert. Und er wird gestürzt. In diesem Moment\, als Richard gestürzt wird und ins Gefängnis kommt\, ist – unerwarteterweise! – das Stück von William Shakespeare nicht vorbei. Denn Richard II. muss die ihm gestellte Prüfung bis zum bitteren Ende bestehen. Und sich als Menschen finden.\n\n„God has for some strong purpose steel’d the heart of men“.\nRichard enterbte Bolingbroke und wurde dafür selbst von Bolingbroke enterbt. Richard hat seinen Verwandten getötet und dafür muss er von seinem Verwandten getötet werden. Dies ist das Gesetz der Vergeltung\, das die Geschichte gnadenlos anwendet. Aber dieses rachsüchtige Gesetz scheint Shakespeare zu grausam zu sein. Der Dichter ist durch die historische Strenge gezwungen\, den blutigen Ausgang zu akzeptieren. Er akzeptiert es in dem Bewusstsein\, dass in allen Ereignissen der Finger Gottes sichtbar ist:\n„Heaven hath а hand in these events.“\nDoch seine Gefühle verbirgt der Autor nicht. Bisher hat er die Rebellion gegen Richard lautstark gutgeheißen\, jetzt verurteilt er sie ebenso lautstark. Der regierende Richard II. machte ihm große Angst. Der abgesetzte Richard weckt Mitleid in ihm. Während Richard regierte\, sah Shakespeare in ihm einen Tyrannen\, einen Heuchler\, einen Räuber\, einen Egoisten. Als Richard fällt\, sieht er in ihm nur einen Menschen. Und so wie der Tyrann ihn durch seine Grausamkeiten erzürnte\, so entwaffnete ihn der wehrlose Mensch durch seine Hilflosigkeit. Deshalb gibt es am Ende von Shakespeares Tragödie eine Reihe von Szenen\, die Mitgefühl mit dem gestürzten König wecken.\nShakespeare sagt – und der Dichter hat recht – eine Politik der Barmherzigkeit ist nicht nur die edelste\, sondern auch die sinnvollste. Die „Rache für Rache“ Politik ist aber immer eine Sackgasse. Die Geschichte beweist dies nur zu gut. Der Geist des ermordeten Richard wird Bolingbroke für immer heimsuchen\, wird fortwährende Aufstände gegen ihn hervorrufen. Richards Geist wird die neue Dynastie unermüdlich verfolgen und nicht zufrieden sein\, bis der Enkel seines Mörders getötet ist. Die in Blut getaufte Lancaster-Monarchie wird im Blut untergehen. Das alles wird später passieren.\nJetzt aber\, zusammen mit Shakespeare\, sind wir im Gefängnis von Pontefract Castle. Und dürfen Richards letzte Stunden miterleben. Und dürfen mitfühlen – nicht mit dem König\, aber mit dem Menschen Richard\, mit dem nichtgewordenen Künstler Richard\, mit dem Richard\, der liebte und geliebt war.\n\n\nTickets: EUR 25\,00 EUR 29\,00 EUR 32\,00 EUR 34\,00 EUR 36\,00\nermäßigt: EUR 12\,00 EUR 14\,00 EUR 16\,00 EUR 17\,00 18\,00\nKulturticket (ASTA BONN): EUR 3\,00\nKulturtafel: 0\,00\nTickets unter 0228-362839 \,  info@kleinestheater.eu oder direkt\nonline in unserem Ticket-Shop
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DESCRIPTION:Richard II.  \nSolo eines Königs  \nWilliam Shakespeare \nin einer Fassung von Cornelia Rainer und Susanne Meister (Thalia Theater) \nnach einer Übersetzung von August Wilhelm Schlegel \n„So spiel ich viel Personen ganz allein“ – dieses Zitat aus „Richard II.“ ist Ausgangspunkt dieses ungewöhnlichen „Solos eines Königs“\n\nRegie: Irina Miller\n\nmit Jan Arwed Maul als Richard II.\n\nRichard II.\, die letzten Stunden\n\nEs passiert sehr viel mit König Richard II. in Shakespeares gleichnamiger Tragödie. Er tötet\, enteignet\, kämpft und intrigiert. Und er wird gestürzt. In diesem Moment\, als Richard gestürzt wird und ins Gefängnis kommt\, ist – unerwarteterweise! – das Stück von William Shakespeare nicht vorbei. Denn Richard II. muss die ihm gestellte Prüfung bis zum bitteren Ende bestehen. Und sich als Menschen finden.\n\n„God has for some strong purpose steel’d the heart of men“.\nRichard enterbte Bolingbroke und wurde dafür selbst von Bolingbroke enterbt. Richard hat seinen Verwandten getötet und dafür muss er von seinem Verwandten getötet werden. Dies ist das Gesetz der Vergeltung\, das die Geschichte gnadenlos anwendet. Aber dieses rachsüchtige Gesetz scheint Shakespeare zu grausam zu sein. Der Dichter ist durch die historische Strenge gezwungen\, den blutigen Ausgang zu akzeptieren. Er akzeptiert es in dem Bewusstsein\, dass in allen Ereignissen der Finger Gottes sichtbar ist:\n„Heaven hath а hand in these events.“\nDoch seine Gefühle verbirgt der Autor nicht. Bisher hat er die Rebellion gegen Richard lautstark gutgeheißen\, jetzt verurteilt er sie ebenso lautstark. Der regierende Richard II. machte ihm große Angst. Der abgesetzte Richard weckt Mitleid in ihm. Während Richard regierte\, sah Shakespeare in ihm einen Tyrannen\, einen Heuchler\, einen Räuber\, einen Egoisten. Als Richard fällt\, sieht er in ihm nur einen Menschen. Und so wie der Tyrann ihn durch seine Grausamkeiten erzürnte\, so entwaffnete ihn der wehrlose Mensch durch seine Hilflosigkeit. Deshalb gibt es am Ende von Shakespeares Tragödie eine Reihe von Szenen\, die Mitgefühl mit dem gestürzten König wecken.\nShakespeare sagt – und der Dichter hat recht – eine Politik der Barmherzigkeit ist nicht nur die edelste\, sondern auch die sinnvollste. Die „Rache für Rache“ Politik ist aber immer eine Sackgasse. Die Geschichte beweist dies nur zu gut. Der Geist des ermordeten Richard wird Bolingbroke für immer heimsuchen\, wird fortwährende Aufstände gegen ihn hervorrufen. Richards Geist wird die neue Dynastie unermüdlich verfolgen und nicht zufrieden sein\, bis der Enkel seines Mörders getötet ist. Die in Blut getaufte Lancaster-Monarchie wird im Blut untergehen. Das alles wird später passieren.\nJetzt aber\, zusammen mit Shakespeare\, sind wir im Gefängnis von Pontefract Castle. Und dürfen Richards letzte Stunden miterleben. Und dürfen mitfühlen – nicht mit dem König\, aber mit dem Menschen Richard\, mit dem nichtgewordenen Künstler Richard\, mit dem Richard\, der liebte und geliebt war.\n\n\nTickets: EUR 25\,00 EUR 29\,00 EUR 32\,00 EUR 34\,00 EUR 36\,00\nermäßigt: EUR 12\,00 EUR 14\,00 EUR 16\,00 EUR 17\,00 18\,00\nKulturticket (ASTA BONN): EUR 3\,00\nKulturtafel: 0\,00\nTickets unter 0228-362839 \,  info@kleinestheater.eu oder direkt\nonline in unserem Ticket-Shop
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DESCRIPTION:Richard II.  \nSolo eines Königs  \nWilliam Shakespeare \nin einer Fassung von Cornelia Rainer und Susanne Meister (Thalia Theater) \nnach einer Übersetzung von August Wilhelm Schlegel \n„So spiel ich viel Personen ganz allein“ – dieses Zitat aus „Richard II.“ ist Ausgangspunkt dieses ungewöhnlichen „Solos eines Königs“\n\nRegie: Irina Miller\n\nmit Jan Arwed Maul als Richard II.\n\nRichard II.\, die letzten Stunden\n\nEs passiert sehr viel mit König Richard II. in Shakespeares gleichnamiger Tragödie. Er tötet\, enteignet\, kämpft und intrigiert. Und er wird gestürzt. In diesem Moment\, als Richard gestürzt wird und ins Gefängnis kommt\, ist – unerwarteterweise! – das Stück von William Shakespeare nicht vorbei. Denn Richard II. muss die ihm gestellte Prüfung bis zum bitteren Ende bestehen. Und sich als Menschen finden.\n\n„God has for some strong purpose steel’d the heart of men“.\nRichard enterbte Bolingbroke und wurde dafür selbst von Bolingbroke enterbt. Richard hat seinen Verwandten getötet und dafür muss er von seinem Verwandten getötet werden. Dies ist das Gesetz der Vergeltung\, das die Geschichte gnadenlos anwendet. Aber dieses rachsüchtige Gesetz scheint Shakespeare zu grausam zu sein. Der Dichter ist durch die historische Strenge gezwungen\, den blutigen Ausgang zu akzeptieren. Er akzeptiert es in dem Bewusstsein\, dass in allen Ereignissen der Finger Gottes sichtbar ist:\n„Heaven hath а hand in these events.“\nDoch seine Gefühle verbirgt der Autor nicht. Bisher hat er die Rebellion gegen Richard lautstark gutgeheißen\, jetzt verurteilt er sie ebenso lautstark. Der regierende Richard II. machte ihm große Angst. Der abgesetzte Richard weckt Mitleid in ihm. Während Richard regierte\, sah Shakespeare in ihm einen Tyrannen\, einen Heuchler\, einen Räuber\, einen Egoisten. Als Richard fällt\, sieht er in ihm nur einen Menschen. Und so wie der Tyrann ihn durch seine Grausamkeiten erzürnte\, so entwaffnete ihn der wehrlose Mensch durch seine Hilflosigkeit. Deshalb gibt es am Ende von Shakespeares Tragödie eine Reihe von Szenen\, die Mitgefühl mit dem gestürzten König wecken.\nShakespeare sagt – und der Dichter hat recht – eine Politik der Barmherzigkeit ist nicht nur die edelste\, sondern auch die sinnvollste. Die „Rache für Rache“ Politik ist aber immer eine Sackgasse. Die Geschichte beweist dies nur zu gut. Der Geist des ermordeten Richard wird Bolingbroke für immer heimsuchen\, wird fortwährende Aufstände gegen ihn hervorrufen. Richards Geist wird die neue Dynastie unermüdlich verfolgen und nicht zufrieden sein\, bis der Enkel seines Mörders getötet ist. Die in Blut getaufte Lancaster-Monarchie wird im Blut untergehen. Das alles wird später passieren.\nJetzt aber\, zusammen mit Shakespeare\, sind wir im Gefängnis von Pontefract Castle. Und dürfen Richards letzte Stunden miterleben. Und dürfen mitfühlen – nicht mit dem König\, aber mit dem Menschen Richard\, mit dem nichtgewordenen Künstler Richard\, mit dem Richard\, der liebte und geliebt war.\n\n\nTickets: EUR 25\,00 EUR 29\,00 EUR 32\,00 EUR 34\,00 EUR 36\,00\nermäßigt: EUR 12\,00 EUR 14\,00 EUR 16\,00 EUR 17\,00 18\,00\nKulturticket (ASTA BONN): EUR 3\,00\nKulturtafel: 0\,00\nTickets unter 0228-362839 \,  info@kleinestheater.eu oder direkt\nonline in unserem Ticket-Shop
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DESCRIPTION:Richard II.  \nSolo eines Königs  \nWilliam Shakespeare \nin einer Fassung von Cornelia Rainer und Susanne Meister (Thalia Theater) \nnach einer Übersetzung von August Wilhelm Schlegel \n„So spiel ich viel Personen ganz allein“ – dieses Zitat aus „Richard II.“ ist Ausgangspunkt dieses ungewöhnlichen „Solos eines Königs“\n\nRegie: Irina Miller\n\nmit Jan Arwed Maul als Richard II.\n\nRichard II.\, die letzten Stunden\n\nEs passiert sehr viel mit König Richard II. in Shakespeares gleichnamiger Tragödie. Er tötet\, enteignet\, kämpft und intrigiert. Und er wird gestürzt. In diesem Moment\, als Richard gestürzt wird und ins Gefängnis kommt\, ist – unerwarteterweise! – das Stück von William Shakespeare nicht vorbei. Denn Richard II. muss die ihm gestellte Prüfung bis zum bitteren Ende bestehen. Und sich als Menschen finden.\n\n„God has for some strong purpose steel’d the heart of men“.\nRichard enterbte Bolingbroke und wurde dafür selbst von Bolingbroke enterbt. Richard hat seinen Verwandten getötet und dafür muss er von seinem Verwandten getötet werden. Dies ist das Gesetz der Vergeltung\, das die Geschichte gnadenlos anwendet. Aber dieses rachsüchtige Gesetz scheint Shakespeare zu grausam zu sein. Der Dichter ist durch die historische Strenge gezwungen\, den blutigen Ausgang zu akzeptieren. Er akzeptiert es in dem Bewusstsein\, dass in allen Ereignissen der Finger Gottes sichtbar ist:\n„Heaven hath а hand in these events.“\nDoch seine Gefühle verbirgt der Autor nicht. Bisher hat er die Rebellion gegen Richard lautstark gutgeheißen\, jetzt verurteilt er sie ebenso lautstark. Der regierende Richard II. machte ihm große Angst. Der abgesetzte Richard weckt Mitleid in ihm. Während Richard regierte\, sah Shakespeare in ihm einen Tyrannen\, einen Heuchler\, einen Räuber\, einen Egoisten. Als Richard fällt\, sieht er in ihm nur einen Menschen. Und so wie der Tyrann ihn durch seine Grausamkeiten erzürnte\, so entwaffnete ihn der wehrlose Mensch durch seine Hilflosigkeit. Deshalb gibt es am Ende von Shakespeares Tragödie eine Reihe von Szenen\, die Mitgefühl mit dem gestürzten König wecken.\nShakespeare sagt – und der Dichter hat recht – eine Politik der Barmherzigkeit ist nicht nur die edelste\, sondern auch die sinnvollste. Die „Rache für Rache“ Politik ist aber immer eine Sackgasse. Die Geschichte beweist dies nur zu gut. Der Geist des ermordeten Richard wird Bolingbroke für immer heimsuchen\, wird fortwährende Aufstände gegen ihn hervorrufen. Richards Geist wird die neue Dynastie unermüdlich verfolgen und nicht zufrieden sein\, bis der Enkel seines Mörders getötet ist. Die in Blut getaufte Lancaster-Monarchie wird im Blut untergehen. Das alles wird später passieren.\nJetzt aber\, zusammen mit Shakespeare\, sind wir im Gefängnis von Pontefract Castle. Und dürfen Richards letzte Stunden miterleben. Und dürfen mitfühlen – nicht mit dem König\, aber mit dem Menschen Richard\, mit dem nichtgewordenen Künstler Richard\, mit dem Richard\, der liebte und geliebt war.\n\n\nTickets: EUR 25\,00 EUR 29\,00 EUR 32\,00 EUR 34\,00 EUR 36\,00\nermäßigt: EUR 12\,00 EUR 14\,00 EUR 16\,00 EUR 17\,00 18\,00\nKulturticket (ASTA BONN): EUR 3\,00\nKulturtafel: 0\,00\nTickets unter 0228-362839 \,  info@kleinestheater.eu oder direkt\nonline in unserem Ticket-Shop
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