Spielzeit 2026 / 2027

September: MARILYN & ICH – KOMÖDIE VON PETER QUILTER (Oscar für JUDY I Deutschsprachige Erstaufführung)

Die Komödie „Marilyn und Ich“ von Peter Quilter (JUDY, GLORIOUS) erzählt von dem Witwer Wolfgang, der nach dem Tod seiner Frau allein in seinem Haus lebt und mit einem Poster von Marilyn Monroe spricht, das ihn an seine Frau erinnert. Als seine Kinder Jan und Laura zu Besuch kommen, bemerken sie sein „seltsames“ Verhalten. Gleichzeitig kündigt Wolfgang an, das Familienhaus verkaufen zu wollen, was zu Konflikten führt. Das Stück erzählt humorvoll die Entwicklung einer Familie, die mit den ganz normalen Abgrenzungen, Erwachsenwerden und der Neugestaltung des Lebensabends umgehen muss. Und MARILYN ist mittendrin – sorgt für Verwirrung und hilft über Hürden. 

mit Kai Hufnagel, Lorena Krüger, Marie-Theres Jestädt, Michael Bertram, Simon Gierlich

Regie: Frank Oppermann

Oktober: MACBETH DRAMA  I SHAKESPEARE I JOHN VON DÜFFEL

Shakespeares wohl berühmtester «Höllenritt», verdichtet auf zwei Personen und auf seinen Glutkern: Macbeth und seine «Lady» träumen nicht bloß vom Griff nach der schottischen Königskrone und der uneingeschränkten Macht – sie setzen ihre Pläne grausam in die Tat um, bis sie über ihren eigenen Ehrgeiz ins Bodenlose stürzen.

«John von Düffel hat nicht nur die fabelhafte Übersetzung geschaffen, er hat das Geschehen ganz auf das Beziehungsdrama der Eheleute konzentriert und das mit königlichen Machtspielen und Mordorgien gespickte Drama so klug verkürzt, dass der Kreislauf von Wahnsinn und Gewalt nachvollzogen werden kann.» (Die Welt)

mit Mirka Ritter und Steffen Laube

Regie: Florian Hackspiel

November: BERÜHMT THEATERSOLO VON MARKUS BARTH (Uraufführung)

Das Ein-Personen-Stück „Berühmt“ von TV-Comedian Markus Barth erzählt die Geschichte von Maik Wienand, einem Elektriker aus Kerpen, der durch einen Auftritt in einer Castingshow plötzlich kurzzeitig berühmt wird. Während er in einem Keller an technischen Geräten arbeitet, erzählt Maik dem Publikum seine Lebensgeschichte und wie sich sein Traum vom Ruhm entwickelt hat.

Nach seinem Auftritt bei der Show wird er unter dem Spitznamen „Stallbursche Maik“ bekannt und erlebt einen kurzen Moment der Popularität mit Auftritten, Medieninteresse und sogar einer eigenen CD. Doch der Ruhm ist vergänglich.

Das Stück verbindet Humor und Tragik und zeigt eindrucksvoll, wie schnell Medienrummel entstehen – und wieder verschwinden – kann. Gleichzeitig stellt es die Frage, was Erfolg und echte Anerkennung im Leben eigentlich bedeuten.

mit Sebastian Schlemmer

Regie: Volker Schmalöer

Dezember: COLE PORTER – A SWELL PARTY MUSICAL ÜBER DAS BEWEGTE LEBEN DES COLE PORTER VON JOHN KANE

Zwei Klaviere in einem Salon: Party-Time bei Cole Porter. Der Anlaß: sein 100. Geburtstag. Seine Freunde haben sich versammelt, um ihm ein Abendprogramm darzubieten. Gespielt werden wichtige Stationen aus seinem Leben, die von seiner Musikbesessenheit, seiner ungewöhnlichen Ehe, seinem tragischen Unfall und seinem ungebrochenen Lebensmut erzählen. Natürlich gehören seine schönsten Hits dazu wie „Begin The Beguine“, „I Love Paris (Ganz Paris träumt von der Liebe)“, „I’ve Got You Under My Skin“, „Night And Day“, „I Get A Kick Out Of You“, „Everytime We Say Good-Bye“. Ein gelungener Tribut an einen der beliebtesten Songschreiber und Komponisten unseres Jahrhunderts.

u.a. mit Merel Zeeman, Manuel Jadue, Theo Palm und Frank Oppermann

Regie: Bernard Niemeyer

Januar: SLEUTH – REVANCHE MORD MIT KLEINEN FEHLERN – KRIMI VON ANTHONY SHAFFERS

“Sie wollen also meine Frau heiraten?” – „Mit Ihrer Erlaubnis, natürlich!“
So höflich und korrekt – very british eben – verläuft zunächst die Konversation, als der erfolgreiche Krimischriftsteller Andrew Wyke den Geliebten seiner Frau Marguerite, Milo Tindle, zur Cocktailstunde in seinem alten Landhaus empfängt. Interessiert befragt Andrew seinen Nachfolger über seinen Lebensstandard – und es stellt sich heraus, dass der Italiener denkbar knapp bei Kasse ist. Ist es Marguerite zuzumuten, von Cartier zu Woolworth zu wechseln und auf den jährlichen Winterurlaub auf Jamaika zu verzichten?
Aber Andrew weiss Rat: Milo soll bei ihm einbrechen und aus dem Safe Juwelen stehlen. Während Andrew die Versicherungssumme kassiert, kann Milo den Schmuck schon an einen bereits organisierten Hehler verkaufen und so mit Marguerite sorgenfrei in Europa leben. Da Milo Marguerites exquisiten Geschmack kennt, geht er auf Andrews Idee ein – und schon mischt Andrew die Karten neu: Plötzlich hat er eine Pistole in der Hand – es geht nicht mehr um Versicherungsbetrug, sondern um Mord.
Kriminalinspektor Doppler mit botanischen Kenntnissen und einer Vorliebe für Wackelpudding versucht, Milo ausfindig zu machen – und nun fängt das teuflische Verwirrspiel erst richtig an…

Anthony Shaffer wurde in Liverpool geboren. Für SLEUTH erhielt Shaffer 1971 den Edgar Award für das beste Theaterstück. 1972 schrieb er das Drehbuch zum gleichnamigen und ebenfalls erfolgreichen Film mit Michael Cane und Laurence Olivier in den Hauptrollen. Ebenso schrieb er für Hitchcock das Drehbuch zu FRENZY und für Agatha Christie die Drehbücher für MORD IM ORIENT-EXPRESS, TOD AUF DEM NIL und DAS BÖSE UNTER DER SONNE.

mit Yannick Hehlgans und N.N.

Februar: DAS TRAUMPAAR KOMÖDIE VON WERNER BAUER (Uraufführung)

Mia Flowers und Udo Kramer waren einst das strahlende Dreamteam des Musicals, gefeierte Bühnenstars und das Vorzeigepaar der Boulevardpresse. Doch diese glanzvollen Zeiten liegen lange zurück. Seit ihrem erbitterten Zerwürfnis vor 35 Jahren hat das legendäre Duo, berühmt durch das Erfolgsstück „Sisi und der Tod“, kein Wort mehr miteinander gewechselt.

Heute lebt Udo verarmt und zurückgezogen in einer kleinen Mietwohnung, während Mia, durch eine kurze Ehe mit einem Fußballstar, zu Wohlstand gekommen ist.

Als Netflix eine neue Dokureihe über „Traumpaare der Geschichte“ plant, soll auch das einstige Musical-Glamourpaar porträtiert werden. Die junge Produktionsassistentin Petra wird beauftragt, die beiden Ex-Stars zusammenzubringen. Zögerlich stimmen Mia und Udo einem Treffen zu – doch was als harmlose Reunion beginnt, eskaliert bald zu einem emotionalen Schlagabtausch. Lügen, Intrigen und verheimlichte Kränkungen kommen ans Licht und stellen vermeintlich feststehende Wahrheiten infrage.

Als Petra schließlich herausfindet, dass Mia und Udo niemals ein Paar waren, sondern ihre Beziehung lediglich für die Presse inszeniert hatten, gerät nicht nur das Netflix-Projekt ins Wanken – sondern auch das sorgfältig konstruierte Lebenswerk der beiden.

„Das Traumpaar“ ist eine tragikomische Abrechnung mit der Verlockung des Ruhms, Selbsttäuschung und dem verzweifelten Wunsch, auf ewig im Rampenlicht zu stehen. Mit scharfem Witz und melancholischem Unterton gewährt das ausrangierte Duo einen entlarvenden Blick hinter die glitzernde Scheinwelt des Musical-Theaters.

mit Susanne Eisenkolb, Dirk Wittun und Jacqueline Jacobs

Regie: Frank Oppermann

März: MAGNOLIEN AUS STAHL DRAMÖDIE VON ROBERT HARLING (VERFILMT MIT JULIA ROBERTS)

Die ganze Welt ist ein Beautysalon. Oder zumindest spiegelt sich hier das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen wider. In Truvys Friseurladen wird mit Haarspray nicht gespart, als die Hochzeit von Shelby und Jackson bevorsteht. Schließlich ist die Braut Tochter einer Stammkundin und in Chinquapin in Louisiana kennt sowieso jeder jeden. In vier Szenen, die sich über drei Jahre erstrecken, lernt das Publikum durch die Augen von sechs Frauen die Kleinstadt und ihre Bewohner kennen – mit allem Klatsch und Tratsch, Spaß und Nöten, Nachbarschaftskrieg und Zuneigung, die das ganz normale Leben zu bieten hat. 

Den roten Faden bildet Shelbys Schicksal, die kurz vor der Hochzeit mitgeteilt bekommt, dass sie aufgrund ihrer Zuckerkrankheit lieber aufs Kinderkriegen verzichten sollte. Als sie trotzdem schwanger wird, erfüllt sich damit ein Lebenstraum, sie bringt ein gesundes Kind zur Welt. Doch letztendlich bewahrheiten sich die Befürchtungen ihrer Mutter: Shelbys Nieren versagen. Und auch die Transplantation einer von der Mutter gespendeten Niere erweist sich als trügerische Hoffnung. Die Ladys im Beautysalon rücken enger zusammen…

HINTERGRUND

Das 1987 uraufgeführte Schauspiel schöpft aus der persönlichen Erfahrung des Autors Robert Harling, dessen Schwester nach der Geburt ihres Sohnes an diabetischen Komplikationen verstarb – trotz der Transplantation einer von einem Familienmitglied gespendeten Niere. Harling war es dabei wichtig, dass trotz der zugrundeliegenden ernsten Situation die Charaktere und ihre Gespräche auch weiterhin Humor und Unbeschwertheit ausstrahlen; wie er es in seiner eigenen Familie bei der Verarbeitung dieser Tragödie wahrgenommen hatte. Wie er die Friseurin Truvy weise sagen lässt: „Lachen unter Tränen ist mein liebstes Gefühl.“ 

1989 wurde das tragikomische Theaterstück von Herbert Ross verfilmt mit Sally Field, Dolly Parton, Shirley MacLaine, Julia Roberts, Olympia Dukakis und Daryl Hannah in den Hauptrollen (deutscher Titel: Magnolien aus Stahl – Die Stärke der Frauen).

Mit Anna Möbus, Heike Schmidt, Doris Otto, Anna Bergman, Lorena Krüger, Jutta Dolle

Regie: Frank Oppermann

April: PRIMA FACIE SCHAUSPIEL VON SUZIE MILLER (BEST PLAY 2022)

Best New Play – Olivier Award 2023
Best New Play – WhatsOnStage Award 2023

Prima facie – juristischer Terminus für „Anscheinsbeweis“

Tessa hat es geschafft: Aus dem Arbeiterkind wurde eine gefragte Strafverteidigerin, die ihre Rosshaarperücke mit Stolz trägt. Ihr Terminkalender ist randvoll. Tessa verteidigt erfolgreich Männer, die wegen sexueller Übergriffe vor Gericht stehen. Die boxt sie raus, denn ein guter Verteidiger erzählt lediglich die beste Version der Geschichte. „Bei sexuellen Übergriffen steht meist Aussage gegen Aussage/Ja, die sexuelle Handlung fand statt, aber war sie auch einvernehmlich?“

Ihre Aufgabe ist es, die Lücken in der Anklage zu finden. Sie überprüft die Aussagen der Opfer. Denn im Kreuzverhör stehen meist die Frauen. Und Tessa geht es um die juristische Wahrheit: Sie muss nicht beweisen, ob das Opfer zugestimmt hat, sondern dass er nicht wusste, dass es kein Einvernehmen gab.

Abends geht es in den Pub – mit Alice und Julian – da fließen Prosecco und Tequila. Jedenfalls, wenn es etwas zu feiern gibt. Doch Vorsicht: „Eine Regel unter Anwälten lautet, schmücke dich nicht mit dem Sieg. Schon am nächsten Tag kannst du verlieren.“ Aber das passiert Tessa selten, ihr Rat ist unter den Kollegen gefragt. Auch Julian braucht ihre Hilfe. Abends nach der offiziellen Arbeit, bei Vodka und Smalltalk, kommen die beiden sich näher und schlafen gleich in Julians Büro miteinander. Wird das eine Beziehung? Fast sieht es so aus.

Die beiden haben noch einmal Sex, der beiden gefällt. Doch dann passiert etwas, was Tessa nicht für möglich hielt. Julian wird sexuell übergriffig. Und Tessa steht vor der Frage, wie es in ihrem Leben nun weitergehen soll. War das nur schlechter Sex in stark alkoholisiertem Zustand oder war es eine Vergewaltigung? „Es steht so viel auf dem Spiel: mein Privatleben, Freunde, die Familie. Meine Karriere. Alles, einfach alles Das macht mir Angst.“ Tessa geht zu Polizei.

Sie wird zur Zeugin der Anklage und von nun an erlebt sie die Vorgänge im Gerichtsaal von der anderen Seite. Die Erkenntnisse, die sie dabeihat, verändern ihre Sicht auf die Dinge und sie kommt zu dem Schluss, dass die weibliche Erfahrung sexualisierter Gewalt in kein von Männern geprägtes juristisches System passt.

Suzie Millers aufwühlender Monolog wurde in Australien uraufgeführt. Im Frühjahr 2022 spielte Jodie Comer („Killing Eve“) die Rolle von Tessa am National Theatre in London. Mehr als 300.000 Zuschauer:innen sahen das Stück im Kino durch die Ausstrahlung des National Theatre live. 2023 stand Jodie Comer als Tessa am Broadway auf der Bühne.

Mit Marie-Theres Jestädt

Regie: Janosch Roloff

Mai: MEMOIREN DER SARAH BERNHARDT SCHAUSPIEL VON JOHN MURRELL

Sommer 1922. Sarah Bernhardt, die berühmteste Schauspielerin ihrer Zeit, alt geworden und seit der einige Jahre zuvor durchgeführten Amputation ihres rechten Beines invalid, arbeitet an ihren Memoiren. Ihr langjähriger Sekretär Pitou ist ebenso schrullig wie sie – ein Umstandskrämer, der im Gegenteil zu ihr keinen Wert auf sein Äußeres legt. Sie sprechen über Träume und über Erinnerungen an ihre triumphale Karriere.

Als Anregung für ihr Gedächtnis improvisiert sie mit ihm Szenen aus ihrem Leben. Er muss je nach Bedarf die Rollen ihrer Mutter, ihrer Schwester oder verschiedener Freunde und Liebhaber spielen. Nur mit Mühe gelingt es ihm, er findet jedoch zunehmend Gefallen an der Schauspielerei. Komische und groteske Szenen ergeben sich.

Sarah Bernhardt (1844–1923) war eine französische Schauspielerin und gilt als der erste Weltstar der Theatergeschichte. Mit ihrer „goldenen Stimme“ und ihrem exzentrischen Lebensstil prägte sie die Belle Époque und wurde als „Die Göttliche“ (La Divine) verehrt. 

Leben und Karriere

  • Anfänge: Als Tochter einer Kurtisane geboren, debütierte sie mit 18 Jahren an der Comédie-Française, wurde dort jedoch nach einem handgreiflichen Streit mit einer Kollegin entlassen.
  • Durchbruch: Ihren großen Erfolg feierte sie am Odéon-Theater, insbesondere in der Rolle der Königin in Ruy Blas (1872).
  • Paraderollen: Weltberühmt wurde sie als Marguerite Gautier in Die Kameliendame. Sie war zudem für ihre Hosenrollen bekannt, wie etwa als Hamlet oder im Stück L’Aiglon.
  • Weltweite Tourneen: Bernhardt bereiste mit ihrer eigenen Theaterkompagnie alle Kontinente und reiste oft mit tonnenweise Gepäck und einem Privatzoo. 

Exzentrik und Selbstinszenierung

  • Image: Sie pflegte ein exzentrisches Image: Sie hielt exotische Tiere wie Krokodile und Geparden und soll in einem Sarg aus Rosenholz geschlafen oder darin ihre Rollen gelernt haben.
  • Marketing: Sie war eine Pionierin der Vermarktung und arbeitete eng mit Künstlern wie Alfons Mucha zusammen, dessen Jugendstil-Plakate sie unsterblich machten.
  • Motto: Ihr lebenslanges Motto lautete „Quand même“ (Jetzt erst recht). 

Späte Jahre und Vermächtnis

  • Amputation: Nach einer Knieverletzung musste ihr 1915 das rechte Bein amputiert werden. Dennoch trat sie weiterhin auf – oft im Sitzen oder auf einer Sänfte getragen.
  • Tod: Sie starb 1923 in Paris. Zu ihrem Staatsbegräbnis säumten über eine halbe Million Menschen die Straßen. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof Père Lachaise.

mit Heike Schmidt und Arwed Maul

Regie: Irina Miller

Juni: DIE LETZTEN FÜNF JAHRE MUSICAL VON JASON ROBERT BROWN

Der Schriftsteller Jamie und die Schauspielerin Cathy lernen sich kennen und lieben. Doch es nicht alles Gold, was zunächst verheißungsvoll glänzt: Von den Höhe- und Tiefpunkten ihrer fünfjährigen Ehe erzählt das Musical THE LAST FIVE YEARS.

Die Handlung beginnt mit den Erinnerungen aus der Perspektive von Jamie, der vom ersten Rendezvous über die Hochzeit bis zu ihrer Trennung zurückblickt. Im Gegenzug wird die Geschichte auch von Cathy geschildert, nur dass sie ihren Rückblick mit der Scheidung eröffnet und mit dem ersten gemeinsamen Abendessen endet.

Mit vielen Solonummern, darunter „Moving Too Fast“ und „Climbing Uphill“, und Duetten wie „A Miracle Would Happen“ und einer sanften Musik, die den lyrisch-sehnsuchtsvollen Texten entspricht, schuf Jason Robert Brown ein Musicaljuwel über eine gescheiterte Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau.

Die bekannteste Verfilmung des Musicals stammt aus dem Jahr 2014. Unter der Regie von Richard LaGravenese spielten und sangen Anna Kendrick und Jeremy Jordan die Hauptrollen in diesem romantischen Musical-Drama. 

mit N.N. und N.N.

Regie: Bernard Niemeyer

Juli: FRIDA KAHLO – ERINNERUNGEN AN EINE OFFENE WUNDE SCHAUSPIEL VON JULIANE LEDWOCH

von und mit Juliane Ledwoch
Kölner Darstellerpreis Stiftung SK Kultur 2020

Idee, Konzept und Realisation: Juliane Ledwoch
Textcollage: Juliane Ledwoch

Frida Kahlo war schon zu Lebzeiten eine Legende in Mexiko.
Heute ist sie weltweit Kult, Mythos und Stil-Ikone.

Man nennt sie die „Malerin der Schmerzen“ und sagt, dass sich in ihren Bildern „die Ölfarbe mit dem Blut ihres inneren Monologs mischt“.

Frida Kahlo sagte, dass sie in ihrem Leben von zwei Unfällen getroffen wurde: der erste war ein Verkehrsunfall, der ihren Körper verstümmelte, der zweite war die Begegnung mit Diego Rivera, den sie heiratete und mit dem sie eine turbulente und einzigartige Liebe verband.

Die Textcollage dieses Theaterstücks erzählt die faszinierende Lebens- und Leidensgeschichte der berühmtesten Malerin Mexikos und lässt Frida Kahlo in ihren Briefen und Tagebucheintragungen selbst zu Wort kommen.

So offenbart sich dem Zuschauer die Phantasie und Poesie dieser außergewöhnlichen Malerin und Persönlichkeit auch in ihren Texten. Humorvoll, berührend und leidenschaftlich lässt Frida Kahlo uns an ihrem Seelenleben teilhaben.

„Vergesst mich nicht.“ Frida Kahlo

Die Briefe stammen aus dem Buch:
„Frida Kahlo, Jetzt, wo Du mich verlässt, liebe ich Dich mehr denn je“, Briefe und andere Schriften, herausgegeben und mit einem Vorwort von Raquel Tibol, aus dem Spanischen und Englischen von Lisa Grüneisen und Jochen Staebel, Schirmer Mosel Verlag München
Die Gedichte stammen aus dem Buch:
„Blicke, die ich sage, Frida Kahlo, das Mal- und Tagebuch“, Renate Kroll, Reimer Verlag

Die Uraufführung fand am 15.1.2020 im Theater Tiefrot statt.