Sex and Breakfast

SEX & BREAKFAST

 
Komödie von Florian Scheibe
 
„Ingmar Bergman trifft Woody Allen
Gefeiert: „Sex & Breakfast“ von Florian Scheibe im Kleinen Theater …. zu Recht umjubelte Uraufführung ….. Das spielfreudige Ensemble bewältigt seine Aufgaben bravourös. …. Allen vieren gelingt es vorzüglich, ihre Figuren sympathisch zu machen und sie in keine der naheliegenden Klischee-Fallen tappen zu lassen. …… Theaterchef Frank Oppermann (Regie und Bühne) hat die brillant geschriebene Psycho-Komödie selbst inszeniert. Mit genau der ernsthaften Leichtigkeit, die dieses flotte Dialog-Ping-Pong braucht. ……. sie waren wunderbar präsent auf einer echten Bühne, live beobachtet von einem nachdenklich vergnügten Publikum, das die erfrischend moralinfreie Aufführung nach rund zweieinviertel Stunden mit opulentem Applaus belohnte.“ (General Anzeiger vom 05.09.22)
 
Paris, kurz vor Silvester. In einem AirBnB-Appartment treffen scheinbar zufällig zwei Paare aufeinander. Sie haben die Wohnung beide rechtmäßig gemietet und vorab bezahlt, können jedoch nicht den Besitzer erreichen, um die Angelegenheit zu klären. Zu allem Überfluss müssen sie feststellen, dass sich die Tür nicht mehr öffnen lässt: Sie sind eingeschlossen. Zwei Welten prallen aufeinander.
Denn so ähnlich die Paare auf den ersten Blick wirken – beide um die vierzig, gut situiert, bürgerliches Gebaren, Kinder kurz vor der Pubertät –, so unterschiedlich ist ihre jeweilige Beziehungssituation: Nina und Christian sind unzufrieden. Sie haben schon seit Langem keinen Sex mehr und machen deshalb eine Paartherapie. Tom und Hannah hingegen wirken wie frisch verliebt. Sie leben in einer offenen Beziehung mit ausgesprochen viel Sex und erotischer Spannung. Der Alkohol lockert die Stimmung und allmählich kommen die Vier einander näher. Doch je näher sie sich kommen, desto mehr gut gehütete Geheimnisse tauchen aus dem Dunkel an die Oberfläche und kunstvoll errichtete Lügengebäude stürzen zusammen wie Kartenhäuser. Nach und nach wird jeder Einzelne der Vier in seinen psychischen und moralischen Grundfesten erschüttert – so sehr, dass es schließlich sogar um Leben und Tod geht … Und über allem schwebt die Frage: Kann es denn wirklich Zufall sein, dass sie sich getroffen haben?
 
mit
Regie und Bühne: Frank Oppermann
Licht und Inspizienz: Kevin Arkenberg, Lutz Arkenberg
Fotos: Patric Prager