Neue Lüftungsanlage

51 Jahre ist das gute Stück nun alt. Die Lüftungsanlage oder RLT, wie der Fachmann sagt, ist im Dezember nochmal mängelfrei durch den TÜV gekommen. Zusätzlich sorgte eine 1976 ‼️ installierte GE-Klimaanlage für die Kühlung und die Zenralheizung für die Erwärmung der gereinigten Luft. Bei den heutigen Energiepreisen ein energetischer Wahnsinn. Das kleine theater bekommt nun für ca. 75.000 Euro eine hochmoderne AIRFLOW DUPLEX 5500 MULTI ECO-N mit einer Mitsubishi Wärmepumpe und erfüllt damit nicht nur energetisch einen neuen aktuellen Standard, sondern auch allerhöchste Hygienerichtlinien nach VDI 6022 und filtert damit auch den SARS-COV2 aus der Luft.
Wir freuen uns riesig, dass uns das BKM und die DTHG dies ermöglichen!!!

Rhein-ins-Ohr, der Podcast für das Rheinland

https://rheininsohr.chayns.net/Folge9

„Im dortigen Kurpark, nur wenige Fußminuten vom Bahnhof und der U-Bahn-Station Bad Godesberg entfernt, ist ein ehrwürdiges altes Gebäude, das „Alte Bürgermeisterhaus“. Bekannt ist es heute als „kleines theater Bad Godesberg“. In jeder Spielzeit werden rund 300 Vorstellungen in dem mit161 Plätzen kleinem Theater gespielt.
Der Spielplan des kleinen Theaters ist von der Klassik bis zur Moderne, von der Tragödie bis zur Boulevard-Komödie, breitgefächert. Auch kleinere Musicals findet man immer wieder auf dem Spielplan. Den Duft der großen weiten Welt können die Besucher seit 2020 im kleinen Theater ebenfalls schnuppern: Seitdem ist monatlich ein Travestie-Duo im Programm, das optisch durchaus an bekannten Shows an der Elbe erinnert.
Wir haben uns im kleinen Theater mit dem renommierten Musicaldarsteller, Schauspieler und sogar Sänger eines Techno-Hits (Candyboy – Kein Schwein ruft mich an) mit Veröffentlichung auf der Bravo-Hits CD Nr. 14, Frank Oppermann getroffen.
Seit 2019 ist Frank Oppermann Theaterleiter vom Kleinen Theater Bad Godesberg.
Oppermann fasst die Historie das kulturellen Kleinods zusammen. Er stellt die Auswirkungen des ersten Lockdowns der Coronapandemie im Frühjahr 2020 sowie danach die Zeit im Sommer dar. Er spricht über die ungewisse aktuelle Situation des Theaters und seiner Akteure und stellt die Zukunftspläne für nach dem zweiten Corona-Lockdown des Herbst/Winters 2020/2021 vor. Wir konnten Oppermann sogar Informationen zur neuen Saison 2021/22 entlocken.
Frank Oppermann hat als Theaterleiter, trotz aller Corona-bedingten Einschränkungen für sein Haus, eine große Portion ansteckender positiver Energie und Zuversicht.
Freut Euch auf eine interessante Folge, die alle drei Elemente unseres Mottos „Menschen, Ziele, Emotionen“ beinhaltet.
Hinweis in eigener Sache:Ursprünglich hatten wir uns eigentlich vorgenommen, Corona keine all zu große Beachtung zu schenken. Das war zu unserem Start im Sommer 2020. Da haben wir im Traum nicht an die lange Dauer der Corona-Pandemie mit zweiter Welle und erneutem Lockdown gedacht. Nun ist es, wie es ist und wir kommen gerade einfach nicht drumherum, dass das Thema Corona immer mal wieder durch unsere Themen huscht.“

General Anzeiger vom 22.02.2021

Heute auch im General-Anzeiger!
Eine Bestandsaufnahme von Thomas Kölsch, der die Stimmungen im Contra Kreis Theater, Im Theater die Pathologie, im Malentes Theater Palast, im GOP und im kleinen theater aufgenommen hat.
Nur in der Zeitung oder im e-paper zu lesen!

Unterstützung der Stadt Bonn

Wir bedanken uns herzlich bei der Oberbürgermeisterin und dem Kulturamt für die Unterstützung der Stadt Bonn in der Corona-Krise durch die Bewilligung von EUR 5.000 aus dem „Solidaritäts-Fonds II zur Sicherung des Fortbestands der vielfältigen Bonner Kultureinrichtungen sowie zur Unterstützung von Kulturschaffenden aus Bonn““Solidaritätsfonds KulturSolidaritätsfonds für Bonner KultureinrichtungenBereits im April hatte der Rat der Stadt Bonn einen ersten Solidaritätsfonds zugunsten der Bonner Kulturszene beschlossen. Die Stadt konnte durch diesen Fonds Hilfen für 16 Kulturbetriebe und 11 freischaffende Künstlerinnen und Künstler bewilligen.Nun hat der Hauptausschuss in seiner Sitzung am 14. Dezember einem zweiten Solidaritätsfonds zugunsten Bonner Kultureinrichtungen zugestimmt. Mit diesem Fonds sollen kulturelle Einrichtungen und freischaffende Bonner Künstlerinnen und Künstler finanziell unterstützt werden, da diese aufgrund der Corona-Pandemie teils existenzgefährdende Einbußen erleiden.“In den Solidaritätsfonds II fließen Einnahmen aus Bußgeldern, die aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Vorschriften eingenommen wurden. “ Quelle: bonn.de

Förderung durch das BKM und die DTHG

Und noch eine große Neuigkeit und Danksagung möchten wir hier, im mittlerweile 6. Monat der Betriebsschließung verkünden:Unser Antrag auf Förderung im Bundesprogramm des BKM wurde durch die DTHG geprüft und bewilligt. Wir dürfen demnach mit einer Förderung von EUR 100.000 das Herzstück unserer 52 Jahre alten Lüftungsanlage – die zwar erst im letzten Monat ohne Beanstandung durch den TÜV gekommen war – gegen eine moderne, energiesparende (!!!) und vor allem nach den neuesten hygienischen Standards (VDI 6022) (!!!!!) entwickelte Anlage austauschen. Zudem können wir unsere Außenbühne erweitern und mit einem Dach, sowie mit einer neuen Lichtanlage ausstatten. Wir freuen uns, dass wir – trotz der großen Krise – damit das kleine theater in wesentlichen Punkten der technischen Sicherheit und energetischen Erneuerung, auf eine nachhaltige Zukunft vorbereiten können. Herzlichen Dank!!!

General Anzeiger vom 03.09.2020

Feuilleton

Plötzlich spurlos verschwunden
Krimikomödie „Die Falle“ im Kleinen Theater

Von Elisabeth Einecke-Klövekorn

Die Uraufführung der Kriminalkomödie 1960 in Paris war der erste große und einzige internationale Erfolg des französischen Autors Robert Thomas (1927 – 1989). In der Spielzeit 1960/61 war es das meistgespielte Stück auf deutschsprachigen Bühnen. Vorreiter war Walter Ullrich, der gern erzählt, wie er sich an dem Text sofort festbiss und sich die Rechte für die deutsche Erstaufführung von „Die Falle“ sicherte, damals noch im alten Domizil des Kleinen Theaters an der Ubierstraße. Sein Vater Kurt Ullrich spielte den Kommissar.
Es ist auch eine sehr schöne Geschichte, dass Intendant Frank Oppermann und Hausregisseur Stefan Krause unabhängig davon sechzig Jahre später auf die Idee kamen, den Krimiklassiker auf den Spielplan zu setzen. Einst sicherte sich sogar Alfred Hitchcock die Rechte an dem Stoff, dessen Spiel mit Identitäten an sein Meisterwerk „Vertigo“ erinnert; zu seiner Verfilmung kam es jedoch nicht mehr.
In jeder Hinsicht schwindelerregend ist die Story garantiert. Verzweifelt hockt Daniel Corbin in dem abgelegenen schicken Chalet in Chamonix, in dem er mit seiner frisch angetrauten Gattin Elisabeth das neue Glück genießen wollte. Doch Madame ist plötzlich spurlos verschwunden, Corbin hat die Polizei eingeschaltet und befürchtet das Schlimmste. Auf eine psychische Achterbahn gerät er, als der Dorfpfarrer mit einer Frau auftaucht, die vorgibt, Elisabeth zu sein. Ähnlichkeit mit ihr hat sie nicht, kennt sich indes perfekt aus in allen Details der gemeinsamen Monate, inklusive der Trinkgewohnheiten (Alkohol fließt reichlich, und mancher Whisky erscheint vergiftet) ihres „Gatten“. Hat Corbin vor Schmerz sein Gedächtnis verloren? Ist er das hilflose Opfer einer bösartigen Intrige? Ist ein krimineller Clan hinter dem Erbe seiner vermissten Frau her?

Die falsche Elisabeth erschießt
den einzigen Zeugen

Als die falsche Elisabeth den einzigen Zeugen, der die richtige beschreiben könnte, schnöde erschießt, scheint der Fall klar zu sein. Die Zuschauer auf falsche Fährten zu führen, gehört freilich zum Krimihandwerk. In Stefan Krauses Inszenierung (Regie und Ausstattung) gibt es jedoch auch eine Menge zu lachen. Er erzählt den spannenden Psychothriller mit seinen doppelbödigen Figuren und Überraschungsmomenten völlig zeitlos, aber mit vielen witzigen Akzenten. Frank Baumstark in der Rolle des Abbé Maximin verfügt über ein solch frommes Grinsen, dass man bald Zweifel an seiner seelsorgerischen Mission hegt. Anna Möbius spielt überzeugend die selbstbewusste Frau, die ihren angeblichen Gatten fürsorglich in den Wahnsinn treibt. Dirk Witthuhn im unvermeidlichen Trenchcoat ist der souveräne Kommissar
Sebastian Schlemmer liefert in der zentralen Rolle des Corbin ein spielerisches Bravourstück zwischen lässiger Pyjama-Bohème, bürgerlicher Seriosität und beklemmender Albtraum-Heimsuchung. Auch Wolf-Guido Grasenick und Leonie Houber brillieren. Für echtes Kinogefühl sorgt Ennio Morricones Musik zum legendären Gangsterfilm „Der Clan der Sizilianer“.
Nach knapp zweieinhalb vergnüglich fesselnden Stunden (inkl. Pause) reagierte das Publikum bei der fast ausverkauften Premiere am Mittwochabend mit enthusiastischem Beifall.
Vorstellungen bis zum 29.September fast täglich. Spielplaninfos und Hinweise zu den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen unter www.kleinestheater.eu. Karten gibt es unter anderem bei Bonnticket.

WDR4 Ausgehtipp vom 26.06.20

https://www1.wdr.de/kultur/flurgefluester-bonn-100.html

Schwarze Komödie „Flurgeflüster“ in Bonn

Von Stefan Keim

Das Kleine Theater Bad Godesberg zeigt ein Stück über zwei Menschen, die sich im Flur zwischen ihren Wohnungen treffen. Die beiden flirten, streiten – und eine Nachbarin bringt ihren Müll nicht raus. Audio starten, abbrechen mit Escape

Schwarze Komödie „Flurgeflüster“ in Bonn

WDR 4 Gut zu wissen. 25.06.2020. 02:44 Min.. Verfügbar bis 25.06.2021. WDR 4.

Audio Download . Download mit WINDOWS: Rechte Maustaste und „Ziel speichern unter“ oder „Link speichern unter“.

Niklas Iwannek alias Russell (Nummer elf)

Niklas Iwannek alias Russell (Nummer elf)

Die beiden sind frisch eingezogen. Charity in Apartment Nummer zwölf, Russell gegenüber in die Elf. Sie begegnen sich auf dem Flur, reden ein bisschen, er möchte flirten, sie eher für sich bleiben. Doch sie finden etwas, das beiden gegen den Strich geht. Die Nachbarin von Nummer zehn stellt ihren Müll vor die Tür und bringt ihn nicht runter. Irgendwann mieft es. Und die beiden jungen Leute, die sich immer nur Elf und Zwölf nennen, fassen einen etwas übermütigen Plan.

Das Stück „Flurgeflüster“ von Jason Hall spielt ausschließlich auf dem Flur zwischen den beiden Wohnungen. Es wird nicht nur geflüstert, sondern auch gestritten und gegrölt. Am Anfang ist die Aufführung eine heitere Komödie, ein Spiel der Annäherungen. Doch dann bekommt sie ungemütliche Abgründe und wandelt sich zum bedrohlichen Thriller. Nummer elf ist ein großer Alfred-Hitchcock-Fan und versucht, Nummer zwölf mit Filmabenden in seine Wohnung zu locken. Die zitierten Klassiker des Meisters der Spannung sind „Das Fenster zum Hof“ und „Psycho“. Manches davon findet sich bald in der Wirklichkeit wieder.

Leonie Houber spielt Charity (Nummer zwölf)

Leonie Houber spielt Charity (Nummer zwölf)

Stefan Krause inszeniert den Wechsel der Stimmungen mit Feingefühl und Souveränität. Niklas Iwannek spielt Nummer elf als sympathischen jungen Mann, der einige seltsame Seiten entwickelt. Grandios ist Leonie Houber als Nummer zwölf, die jede Wendung absolut glaubwürdig verkörpert und auch in kratzigen Momenten viel Charme entwickelt.

„Flurgeflüster“ ist ein abwechslungsreiches Zwei-Personen-Stück, bei dem man nie weiß, wie es weitergeht. Weil die Komödie immer in den Thriller kippen könnte und umgekehrt.

Termine

Bis 17. Juli fast täglich 19:30 Uhr, 12. Juli 15:30 Uhr

Adresse

Kleines Theater Bad Godesberg
Koblenzer Straße 78
63177 Bonn-Bad Godesberg

Karten

Telefon: 0228 – 36 28 39

General Anzeiger vom 23.06.2020

General Anzeiger Bonn

Dienstag, 23. Juni 2020

Endlich wieder live und analog
Kleines Theater Bad Godesberg meldet sich mit spannendem Psychokrimi „Flurgeflüster“ zurück

Flurgeflüster mit Leonie Houber und Niklas Iwannek. Foto: Patric Prager

Von E. Einecke-Klövekorn

Sie hat ein Zimmer mit Aussicht, er ist bekennender Hitchcock-Fan. Sie hat das Geld für das Apartment Nr. 12 in dem teuren Londoner Wohnkomplex mühsam zusammengespart und erst ein Viertel des Kaufpreises bezahlt. Der neue Bewohner von Nr. 11 hat geerbt und bereits einen Eigentumsanteil von über 50 Prozent erworben. Sie stammt von der Isle of Man, er ist ein Weltenbummler und allein mit dem Fahrrad bis nach Teheran gefahren. Sie schätzt den Künstler Mondrian, er mag exotische Früchte. Jetzt sind die beiden namenlosen Endzwanziger zufällig Nachbarn.
Die Bewohnerin von Nr. 10 bekommen sie nie zu Gesicht, nur die regelmäßig vor ihrer Tür im Flur abgestellten stinkenden Müllsäcke verweisen auf ihre Existenz. Gleich verraten sei: Aus der Konstellation der namenlosen Figuren wird keine Love-Story. Die 2011 in London uraufgeführte schwarze Komödie „Flurgeflüster“ des kanadischen Dramatikers Jason Hall, übersetzt von Peter und John von Düffel und von etlichen deutschen Bühnen gespielt, entwickelt sich spätestens nach der Pause zu einem Psychokrimi.Intendant Frank Oppermann hat mit dem raffinierten Zweipersonen-Stück das Kleine Theater Bad Godesberg nach über dreimonatiger Zwangspause wieder eröffnet. Der Zuschauerraum hat seinen Wohnzimmer-Charme zurückgewonnen durch die Öffnung der Fenster, die auch eine schnelle Durchlüftung erlauben. Die Garderobe im Foyer ist zwecks Abstands-Einhaltung verschwunden. Um das Publikum vor Aerosolen zu schützen, wurde um die Bühne eine Plexiverglasung gebaut. Das verlangt von den beiden Schauspielern etwas mehr stimmliche Energie, aber in der Inszenierung von Stefan Krause funktioniert das vorzüglich. Schauplatz ist der Flur zwischen den verschachtelten Wohneinheiten mit den ständig auf- und zuklappenden Türen 11 und 12.Geflüstert wird eher nicht. Schon gar nicht, wenn 11 nach einer wilden Party wieder mal die leeren Bierkisten entsorgt und 12 mit echtem Champagner besticht, damit sie die nächtliche Ruhestörung nicht bei der Hausverwaltung meldet. Auf sozialer Distanz besteht die selbstbewusste junge Frau ohnehin. Leonie Houber spielt sie mal munter schnippisch, mal deutlich indigniert angesichts der enervierenden Avancen ihres neuen Nachbarn.Deutlich angeheitert nach der Trennung von einem Kurzzeit-Lover kann 12 die Fürsorge von 11 jedoch gut brauchen. Dass der Sonnyboy von nebenan mal ungeniert splitternackt seine Wohnungstür öffnet, irritiert sie nur mäßig. Niklas Iwannek spielt den undurchsichtigen Charmeur mit fabelhafter körperlicher Präsenz und frecher Intelligenz. Dass er zunehmend aggressiv an die geheimnisvolle Tür 10 klopft und schließlich sogar einen Einbruch wagt, klärt noch längst nicht alles auf. Zumal man den eigenwilligen Akteuren der Geschichte schon bald nichts mehr glauben sollte.Rasante Kostümwechsel signalisieren die zeitlichen Abstände zwischen den schlaglichtartigen, kurzen Szenen. Dass die Hochspannung dabei stabil bleibt, liegt an der eingespielten suggestiven Musik der legendären Elektropop-Band „Sparks“. Die unheimliche Wohnung 10 wird am Ende vermutlich frei, bei 12 ist Vorsicht geboten …Entschieden gelungen ist der Neustart des Kleinen Theaters auf jeden Fall. Mittlerweile gibt es wegen der Lockerungen der Corona-Regelungen sogar mehr Publikumsplätze als anfangs geplant. Endlich wieder analoges Theater live – beglückter Premierenbeifall.

Hygienekonzept
Kleines Theater
Die nächste Vorstellungen finden bis zum 17. Juli fast täglich um 19.30 Uhr statt. Am 12. Juli um 15.30 Uhr. Rechtzeitiges Erscheinen ist ratsam, weil die Sitze erst nach Aufruf der Nummern eingenommen werden dürfen. Infos zum Ticketverkauf und Hygienekonzept unter www.kleinestheater.eu. ein

Klassik unter Zedern – General Anzeiger Feuilleton vom 16. Juni 2020

„Klassik unter Zedern

Die Pianistin Elena Bashkirova spielt im Bad Godesberger Stadtpark ein Benefizkonzert

Pianistin Elena Bashkirova spricht zum Publikum im Bad Godesberger Stadtpark. Foto: JWG
von Fritz Herzog

Unter der riesigen Zeder vor dem wie verwunschen wirkenden Kleinen Theater an der Peripherie des Bad Godesberger Stadtparks ein Podest mit einem kleinen Pavillon, auf dem ein Flügel steht: Hier scheint sich eine vielversprechende Kooperation zwischen der in Rolandseck vor die Tür gesetzten Johannes-Wasmuth-Gesellschaft (JWG) und Frank Oppermann, dem mutig neuen Hausherrn des „Kleinen Theaters“, abzuzeichnen.
Organisatorisch mit im Boot der Verein „Kukug – Kunst & Kultur Bad Godesberg“. Nach der coronabedingten Zwangspause sämtlicher Kulturschaffenden wagt nun die JWG noch vor Saisonende einen Neustart, der zugleich auch die zwangsweise Auszeit des Kleinen Theaters beendet. Mit Elena Bashkirova hatte man eine Pianistin gewinnen können, die sozusagen dem künstlerischen Inventar der JWG zuzurechnen ist. Unter Verzicht auf ihre Gage – der Erlös des Abends soll dem Fond für notleidende Künstler zugutekommen – hatte Bashkirova ein beziehungsreiches Programm vorbereitet, das zudem ganz ausgezeichnet in die Freiluft-Atmosphäre passte.Umrahmt von Schumanns „Papillons“ (op. 2) und seiner C-Dur-Fantasie (op. 17) ab es Beethovens ursprünglichen Liederzyklus „An die ferne Geliebte“ (der allererste Liederzyklus der Musikgeschichte) in der klangmalerisch virtuosen Adaption durch Franz Liszt. Der Beginn geriet dabei ein wenig schleppend, als solle die Musik fast zum Stillstand kommen; hernach aber war die Tempowahl wieder deutlich näher bei Beethoven. „Nimm sie hin denn, diese Lieder“, der Vers, mit dem das letzte der von Beethoven vertonten Jeitteles-Gedichte beginnt, mochte in der Liszt-Version an Schumann gerichtet sein, der in seiner dem Kollegen Liszt dedizierten C-Dur-Fantasie (in der ersten Fassung) thematisch gleich mehrfach Bezug auf jene Beethoven-Vorlage nimmt, ebenso übrigens wie auf die Aria aus Beethovens c-Moll-Sonate op. 111. Bashkirovas Lesart überzeugt hier durch klare Strukturierung unter Berücksichtigung auch der Nebenstimmen in dynamisch feiner Abstufung.Eine solche kennzeichnete auch die eingangs gespielten „Papillons“, deren erzählenden Duktus Bashkirova mit einigen Ausflügen ins Neckische durch dezentes Rubato unterstrich. Das etwas einstündige Programm fand großen Anklang.“

LoCom – Kultur Barbara Voss im Gespräch mit… Frank Oppermann, kleines theater Bad Godesberg

Der Regisseur und Schauspieler Frank Oppermann leitet seit knapp einem Jahr das kleine theater Bad Godesberg. Er berichtet von seiner künstlerischen Karriere und lässt uns an seinen jahrelangen Erfahrungen, die er im Kulturbetrieb sammelte, teilhaben… und erzählt, was ihn bewog, die Leitung des kleinen theaters Bad Godesberg zu übernehmen. Natürlich ist die Corona-Krise, die die Kulturbetriebe besonders hart trifft, ein wesentlicher Bestandteil des Gespräches. Welche Ansichten vertritt er, welche Erfahrungen macht er im Alltag und was liegt ihm besonders am Herzen? Ein- und Ausblicke im persönlichen Gespräch mit Frank Oppermann. 

Das ausführliche Gespräch wurde am Montagabend, 4. Mai 2020 zwischen 21:00 – 22.00 Uhr bei Radio Bonn/Rhein-Sieg ausgestrahlt.  

Zu hören im weltweiten Livestream unter www.radiobonn.de –> Webradio 

und über die UKW-Frequenzen 

Alfter, Bonn, Bad Honnef, Bornheim, Königswinter, Lohmar, Meckenheim, Niederkassel, Rheinbach, St. Augustin, Siegburg, Swisttal, Troisdorf, Wachtberg

97,8

Im sonstigen Rhein-Sieg-Kreis

91,2 – 94,2 – 99,9 -104,2 – 107,9

Viel Spaß beim Hören! 

mit freundlicher Genehmigung der

Förderverein Lokalradio Bonn und Rhein-Sieg e.V.
LoComNET – Interkulturelles Netzwerk bürgerschaftlicher
Mitwirkung und Beteiligung an Medien und Kultur
– qualitätstestiert durch QMB – ArtSet  
mit seinen Einrichtungen
LoComMedienAkademie 
LoComMEDIA,
LoComKULTUR
LoComFORUM
 
LoComMedienAkademie
LoCom-Haus, Bachstr. 4, 53115 Bonn

Express 12.04.2020

https://www.express.de/bonn/zuspruch-in-corona-krise-promis-stehen-bonner-theater-mit-kreativer-botschaft-bei-36547824?originalReferrer=https://www.facebook.com/&originalReferrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Frct%3Dj&sa=t&url=https%3A%2F%2Fwww.express.de%2Fbonn%2Fzuspruch-in-corona-krise-promis-stehen-bonner-theater-mit-kreativer-botschaft-bei-36547824&ct=ga&cd=CAEYACoTMTc3OTU0NjA3MjIzMjUwMDM5NTIaYjEzMjExNDk1YzNhYTZlZjpjb206ZGU6REU&usg=AFQjCNEQNIMOOAknPN6dB-5oaUjmbW6t7w&fbclid=IwAR3kDVVMCSAslh0YwSXEPrewahkqbZGD9OXEr6wrp1HJfYkIhGzxlfiW3B0

Corona – Aufmunterung

Sabine Rübsamen hat gefragt und hat diese Beiträge zurückbekommen und zusammengestellt! Das ist das schönste Geschenk ever…… HERZLICHEN DANK!! Bis bald! Wir werden feiern!!
#barbaraköhler #bernhardschlink #steffenlaube #clausvaske #christinewestermann #rainerbielfeldt #irmaunddagmar #danielbreitfelder #johannesbrüssau #yannickhehlgans #leoniehouber #theopalm #vanessafrankenbach #dominikpenschek #patricprager #dirkwitthuhn #elisabethwukitsevits #heikeschmidt #sabinerübsamen #helmutrübsamen
#wirkommenwieder #wirsehenunsbald #wirliebendaskleinetheater #kleinestheater #frankoppermann #stefankrause

Zum Welttheatertag

Heute ist Welttheatertag! Wir feiern und gedenken dem Theater, das gerade in Deutschland und rund um den Globus in seiner so ureigenen Form nicht stattfinden kann. Jeder Versuch, es virtuell stattfinden zu lassen, bleibt ein Versuch, ein notdürftiger Ersatz, da nur der direkte Bezug zwischen der Bühne und den Zuschauern, das ist, was uns ausmacht und den Unterschied darstellt zum Film, Fernsehen und Streaming. Gerade dieses LIVE-Erlebnis ist es, was Theater so besonders macht. Jede Vorstellung ist ein individuelles Erlebnis für den Schauspieler, für das Publikum und im gegenseitigen Wechselspiel. Ich hatte das große Privileg rund 90 % unserer 225 Vorstellungen ansehen zu können. Und obwohl man das Stück vielleicht bereits 20 oder 25 mal gesehen hat, bleibt es spannend. Kleinigkeiten können plötzlich neue Perspektiven eröffnen. Die Stimmung im Saal kann ebenso das Geschehen auf der Bühne beeinflussen. Das ist Lebendigkeit, das ist spannend, das ist Theater. Wir treten in einen Dialog, der uns auf ganz besondere Art verbindet. Wir freuen uns auf den Tag, an dem wir das mit Ihnen wieder erleben dürfen! Und vielleicht ist diese Zäsur, die Chance zu erkennen, wie unverzichtbar Kultur eigentlich ist.
Frank Oppermann

Bonner Rundschau vom 23.03.20

Existenz steht auf dem Spiel

Von Uta Kristina Maul

Bonn. Voller Elan und Zuversicht übernahm Frank Oppermann 2019 das Kleine Theater Bad Godesberg von Walter Ullrich. 225 Vorstellungen, erzählt er der Rundschau, gingen seit dem 3. August 2019 in dem denkmalgeschützten Haus an der Koblenzer Straße (siehe Kasten) über die Bühne. Keine acht Monate später muss der 53-jährige gebürtige Brühler um die Existenz seines kleinen Privattheaters mit fünf Festangestellten und bis zu 40 Aushilfen bangen. Die Coronakrise hat alles lahmgelegt.

„Ich habe die Notbremse gezogen und für alle fest angestellten Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt“, sagt Oppermann traurig. „Das ganze Haus steht unter freiwilliger Quarantäne, es findet gar nichts statt.“ Und er befürchtet, dass die von der Stadt zunächst bis zum Ende der Ferien am 19. April angeordnete Schließung fortgesetzt wird. Bei einer Krisensitzung habe der Oberbürgermeister signalisiert, dass es auch August werden könne, bevor die Häuser wieder öffneten.

„Wir wollen versuchen, ausgefallene Aufführungen und das Rahmenprogramm irgendwie nachzuholen, in einer anderen Spielstätte oder übers Jahr verteilt in unserem Haus – vorausgesetzt, die Krise dauert nicht zu lange.“ Dabei, so Oppermann bitter, sei sein Haus auf dem „aufsteigenden Ast“ gewesen: 3,5 Prozent mehr Besucher und fast neun Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum, ein „sehr guter“ Februarumsatz, eine „erfreuliche Entwicklung aufwärts“. Dann der Einbruch: In der vergangenen Woche sei der Dreiakter „Blick zurück im Zorn“ des britischen Dramatikers John Osborne (wir berichteten) teils vor nur 25 Leuten aufgeführt worden. Der 53-Jährige: „Nicht verkaufte Tickets sind unser größter Schaden.“

Und jetzt? 51 000 Euro koste der Spielbetrieb Monat für Monat, „und wenn wir nicht spielen“, so Oppermann, „sind es 16 000 Euro, die wir leisten müssen“. Er hofft wie so viele auf Unterstützung aus Nothilfefonds, auf Bund, Land und den von der Stadt Bonn aufgelegten Hilfefonds. Für hilfreich hielte er auch eine „bedingungslose“ Zahlung der Grundsicherung für sechs Monate statt einer wohl doch langwierigeren Kreditvergabe durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Etwa einen Monat sei das Kleine Theater noch liquide, „dann wird es schwierig“. Deshalb hofft Oppermann, dass die Stadt als Eigentümerin des Theatergebäudes ihm als Mieter entgegenkommen kann.

Was aber „weder praktisch noch finanziell möglich ist“, sei die geplante Sanierung des Hauses ab August. Die Instandsetzung ist im Mietvertrag festgelegt, der Theaterleiter hofft auf Aufschub. Und er baut auf die NRW-Förderung für 2020, die noch ausstehe und 45 900 Euro betrage. Nur mit „viel, viel Verzicht“ – die Mitarbeiter befänden sich nun alle auf „Mindestlohnniveau“ – sei eine Rettung des Kleinen Theaters möglich.

Seinem Publikum, das nun doch zunehmend Erstattungen für ausgefallene Aufführungen wünsche, alternative Kulturangebote über die digitale Schiene zu unterbreiten, hält Oppermann für wenig zukunftsträchtig: „Streaming wird nur kurz beachtet.“ Im Übrigen sei es kein Ersatz für einen realen Theaterbesuch, und das Publikum in Bad Godesberg sei überdies älter, soll heißen, nicht unbedingt vertraut mit digitalen Angeboten.

„Kulturelles Nichtstun macht wahnsinnig“, sagt Oppermann und versichert, mit Hochdruck daran zu arbeiten, die Krise ohne Insolvenz zu überwinden: „Wir wollen weiter zeigen, dass wir gutes Theater auf hohem Niveau machen. Das ist uns bisher gelungen, und das soll nicht durch ein Virus gefährdet werden.“

Das Theater

Das Kleine Theater in der Koblenzer Straße 78 wurde 1922 als Wohnhaus errichtet, es gehört heute der Stadt Bonn und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäude wurde 1969 für 50 Jahre an Walter Ullrich, den Intendanten des Vereins „Kleines Theater Bad Godesberg“, vermietet. Er baute das Haus 1970 zum Kleinen Theater mit 156 Plätzen um. Sein Mietvertrag lief Ende Juni 2019 aus.

Frank Oppermann führt den Betrieb seit 2019 weiter. Vereinbart worden war damals, dass der neue Theaterleiter und seine Mitstreiter ohne städtische Zuschüsse auskommen. Laut Vertrag sollte das Gebäude in den kommenden Jahren vom Mieter instandgesetzt werden. (kri)

Scheck für die neue Spielzeit

Bonn. Einen Scheck über 2500 Euro überbrachten der Deutsche Beamtenbund (dbb) Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg und die Sparda Bank West dem Kleinen Theater für Produktionskosten in der neuen Spielzeit. Das Geld hatte die Bank anlässlich der 32. Verleihung des karnevalistischen Ordens „Lachender Amtsschimmel 2020 “ an den Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Prof. Ulrich Kelber, zur Verfügung gestellt. Rainer Schwierczinski (dbb; rechts) und der Ehrenvorsitzende Klaus Michel (links), die beiden Organisatoren des „Lachenden Amtsschimmel“, und Peter Goeke (Sparda Bank; 2. v. l.) wünschten Theater-Intendant Frank Oppermann (3. v. l.) Stehvermögen in der Krise. Foto: Matthias Kehrein

General-Anzeiger vom 14.03.2020

Offener Brief der Bonner Theater

Bühnen hoffen auf Unterstützung

Die Bonner Theater Bühne in der Brotfabrik, Contra-Kreis-Theater, Euro Theater Central,Junges Theater Bonn, Kleines Theater Bad Godesberg, Malentes Theater Palast, Pantheon Theater, Haus der Springmaus, Theater Bonn, Theater Die Pathologie, Theater im Ballsaal,Theater Marabu und die Theatergemeinde Bonn haben sich am Freitag zu einem Krisengespräch im Contra-Kreis Theater getroffen und dabei einen offenen Brief an die Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Frau Pfeiffer-Poensgen, geschrieben: „Die freien und privaten Theater in Bonn (FPTB) begrüßen die Erklärung der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Anschluss an das Treffen mit den Innenministern der Länder, dass ab sofort auch alle Veranstaltungen mit weniger als 1000 Besuchern unterbleiben sollen“, heißt es in dem Brief. Und weiter: „Wir, die Bonner Theater, erwarten und hoffen sehr, dass heute im Laufe des Tages die Landesregierung auch kleinere Veranstaltungen untersagt und die Schließung unserer Theater anordnet. Wir werden den Spielbetrieb dann sofort einstellen. Aus juristischen Gründen ist es für uns aber existenziell wichtig, dass die Schließung unserer Theater, die wir aus gesellschaftlicher Verantwortung unbedingt fordern, behördlich angeordnet wird und wir nicht aufgrund von eigenem Ermessen unsere Theater schließen müssen. Nur bei einer angeordneten Schließung handelt es sich auch formal um ‚höhere Gewalt‘, die uns vor noch schlimmeren wirtschaftlichen Konsequenzen schützt. Niemand kann heute sagen, wann wir unseren Spielbetrieb wieder aufnehmen können.“
„Für uns alle bedeutet die Einstellung des Spielbetriebs, dass wir praktisch sofort die eigenen Einnahmen verlieren. Unsere Betriebe, so unterschiedlich sie strukturiert sind, werden ohne Hilfe alle in wenigen Wochen insolvent sein, unsere MitarbeiterInnen werden ihre Jobs verlieren, unsere Strukturen werden dauerhaft zerstört (…) Daher appellieren wir dringend an die Bundesregierung und die Landesregierung, sehr schnell und koordiniert mit der Stadt Bonn ein Programm aufzulegen, das unsere Theater vor der Insolvenz bewahrt.“ ga

DIE 39 STUFEN – Krimikomödie von Alfred Hitchcock, John Buchan – Bearbeitung Patrick Barlow

Die Kritik im General-Anzeiger Bonn sagt 😊:
„So geht spritzig: Ein unwiderstehlicher Cocktail“ „Das kleine theater mixt einen Cocktail, der berauschende Wirkung entfaltet.“
„So viel Szenenapplaus hat das kleine theater in seiner langen Geschichte wohl noch selten erlebt. Es ist ein Feuerwerk voller überraschender Einfälle und Slapstick-Momente, bei dem man in kurzweiligen knapp drei Stunden (inkl. Pause) aus dem Lachen kaum herauskommt.“
„Schlicht fabelhaft agiert das Schauspiel-Ensemble. Allen voran Yannick Hehlgans…. Anna Möbus ist die ebenso elegante wie mysteriöse Agentin Annabella. Marie-Theres Jestädt brilliert nicht nur als Superhirn Mr. Memory, sondern auch noch in 16 anderen Rollen. Ebenso viele Figuren präsentiert Felix Hoefner….“
„Tolles Tempo, perfektes Timing, ein fabelhaftes Darsteller-Quartett: Dem kleinen theater ist damit ein unwiderstehlich spritziger Cocktail zum Saisonstart gelungen.“
Elisabeth Einecke-Klövekorn
DIE 39 STUFEN
Richard Hannay hat gerade seine neue Londoner Wohnung bezogen. Um dem Umzugschaos für einen kurzen Moment zu entfliehen, beschließt er, endlich mal wieder ins Theater zu gehen. Eine Entscheidung, die weitreichende Folgen haben wird. Während der Aufführung fallen im Zuschauerraum Schüsse und eine mysteriöse Dame bittet ihn um Schutz. In seiner Wohnung gibt sich die Frau als Spionin zu erkennen und berichtet Hannay von einer gefährlichen Unternehmung, die sich Die 39 Stufen nennt. Doch ehe er weitere Informationen aus ihr herausbekommt, fällt die Unbekannte in seine Arme – nicht aus erotischer Begierde, sondern sie wurde ermordet. Schnell versteht Hannay, dass die Situation so aussehen muss, als wäre er der Täter. Er entscheidet sich zur Flucht – und dafür, das Geheimnis der 39 Stufen zu lüften. Völlig unfreiwillig wird Richard Hannay, der Mann mit dem attraktiven Oberlippenbart, zum meistgesuchten Mann des Vereinigten Königreichs.
Aus Alfred Hitchcocks gleichnamigem Kinoerfolg hat Patrick Barlow eine aberwitzige Theaterfassung für vier Schauspieler gezaubert, die in vielen Rollen zu einem Krimivergnügen voll komödiantischer Abenteuer, feiner Ironie und rasanter Theateraktion einladen.
Das Theaterstück Die 39 Stufen wurde 2007 mit dem Olivier Award in der Kategorie »Best New Comedy« ausgezeichnet und ist ein Dauerbrenner sowohl im Londoner West End als auch am New Yorker Broadway.
mit
Yannick Hehlgans, Anna Möbus, Marie-Theres Jestädt und Felix Hoefner
Regie: Frank Oppermann / Anna Baumgart
Tickets: EUR 25,00 EUR 29,00 EUR 34,00 EUR 36,00 EUR 39,00
ermäßigt: EUR 13,00 EUR 15,00 EUR 17,00 EUR 18,00 20,00
Kulturticket (ASTA BONN): EUR 3,00
Tickets unter 0228-362839 , info@kleinestheater.eu oder direkt
online in unserem Ticket-Shop

GINA & GLINDA – on Tour ’26

Auch 2026 heißt es wieder: Bad Godesberg, macht Euch bereit!
GINA & GLINDA – Deutschlands erfolgreichstes Travestie-Duo mit echtem und einzigartigem Live-Gesang kommen zu Euch.

Lasst Euch diese fulminante Live Show von Gina Colada und Glinda Glanz nicht entgehen. Schillernde Kleider, unzählige Anekdoten, dunkle Geheimnisse sowie witzige Kapitel ihres Lebens warten auf Euch!

Das sind 100% Travestie, 100% Comedy und 100% live Gesang, kurzum: ein Garant für einen Lachmuskelkater!

Gina & Glinda verstehen es, aus dem Nähkästchen zu plaudern und dabei bestens, wenn auch nicht immer gänzlich jugendfrei, aber stets mit Niveau und knapp an der Gürtellinie vorbei, durch den Abend zu führen. Kommt mit auf diese kunterbunte, musikalische Reise, lasst euch von ihren Stimmen verzaubern und erlebt einen unvergesslichen Abend.

Tickets: EUR 25,00 EUR 29,00 EUR 34,00 EUR 36,00 EUR 39,00
ermäßigt: EUR 13,00 EUR 15,00 EUR 17,00 EUR 18,00 20,00

Tickets unter 0228-362839 ,  info@kleinestheater.eu oder direkt
online in unserem Ticket-Shop

Christoph Brüske – „Lass das mal die Boomer machen“

„Lass das mal die Boomer machen“

Ein hoch vergnügliches Generationen-Portrait mit Christoph Brüske

60 Jahre hat er jetzt auf dem Buckel, unser Christoph Brüske. Aber scheinbar wird er nicht älter. Denn der sympathische Kabarettist aus dem Rheinland ist ein Boomer: jung geblieben, aktiv und auf Höhe der Zeit. Wie es dazu gekommen ist? Davon berichtet er in seinem Erfolgsprogramm „Lass das mal die Boomer machen“.
Denn die Boomer können mehr als man denkt: Sie sind die Erfinder:innen von Wellness und Walking. Brüske selbst fühlt sich als Digital-Pionier, der mit seinem ersten Handy wie ein Sprengmeister rumlief, während sein Commodore C 64 genüsslich hochfuhr. Und nicht nur das: Er gehörte zur mutigen Generation, die noch allein zur Schule gegangen sind.
Und das zu Fuß! Heutzutage unvorstellbar. Christoph Brüske setzt den geburtenstarken Jahrgängen ein kabarettistisches Denkmal: Mit wahnsinnigem Wortwitz, mitreißenden Liedern und einem gehörigen Schuss Augenzwinkern.
Solltest du also mal am Alltag verzweifeln: Lass das mal `nen Boomer machen.
Zur Person: Klassisches Gesangsstudium u.a. in Köln, gestählt durch unzählige
Eventauftritte, drei Jahre Mitglied im Ensemble des Springmaus Improvisations-Theaters und seit 1998 solistisch unterwegs. Christoph Brüske auf der Bühne zu erleben, ist ein einzigartiges Erlebnis.

„Stehende Ovationen und langanhaltender Beifall“ Ruhr Nachrichten
„Chapeau, das war genial.“ Dürener Zeitung
„Eine perfekte Balance zwischen Kabarett und Comedy“ Bonner General Anzeiger

Tickets: EUR 18,00 EUR 22,00 EUR 24,00 EUR 27,00 EUR 29,00
Ermäßigt: EUR 10,00 EUR 11,00 EUR 12,00 EUR 14,00 EUR 15,00

Tickets unter 0228-362839 , info@kleinestheater.eu oder direkt
online in unserem Ticket-Shop

KAFKA – in falschen Händen – Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2025 – Janosch Roloff

KAFKA – in falschen Händen

Eine Produktion des nö theater

„Alles ist ausnahmslos, am liebsten ungelesen zu verbrennen, und dies möglichst bald zu tun bitte ich dich.“ Mit diesen Worten übergab der sterbende Franz Kafka sein Werk in die Hände seines engsten Freundes Max Brod. Eine unfassbare Bitte: all die Einsamkeit, die Gedankentiefe und Zweifel, die in seinen Texten eingefangen waren, zu Asche werden zu lassen.

Der Mythos Franz Kafka ist auch die Geschichte einer tiefen, unerschütterlichen Freundschaft. Kafka und Brod – zwei Seelenverwandte, die Trost und tiefste Erfüllung im Austausch der Worte fanden. Ein Dialog der Gedanken, der Ängste, der Hoffnungen, der beider Leben prägte. 

Brod entschied das Erbe seines Freundes für sich zu beanspruchen und es aus dem Dunkel zu heben. Er glaubte, in den Schatten von Kafkas Gedanken eine höhere, tiefere Bestimmung zu erkennen, eine, die über das Leben des Autors selbst hinausging.

Dieser Abend stellt die Frage was wir den Worten eines anderen Menschen schuldig sind. Und was wir der Wahrheit schuldig sind. Ob Verrat oder Befreiung – vielleicht liegt die Antwort zwischen diesen Polen, in einer Wahrheit, die Kafka selbst zu hinterfragen suchte.

Eine Produktion des nö theater.
Schauspiel: Janosch Roloff

Inszenierung: Patric Welzbacher
Licht: Chiara Tess-Krogull
Assistenz: Julia Knorst

Fotos: Marie-Theres Jestädt

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und Lagerraum 365!

Stephan Hippe – „Die KNEF story“ – zum 100. Geburtstag

Bad Godesberg PREMIERE !!!
Multimediales Biographical zum Leben und Schaffen der Chanson-Legende „Die KNEF story“: Neue Bühnenshow startet in der Hamburger Kammeroper / Stephan Hippe präsentiert die unvergessene Lebenskünstlerin in einem kontrastreichen Bilderreigen mit weit über 30 Liedern ihres Chanson-Repertoires

DIE KNEF – NOCH EINMAL ERLEBEN

Zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef lassen LGB Veranstaltungen und Stephan Hippe die Aura der großen deutsche Chanson-Legende in einer multimedialen Bühnenshow wieder aufleben.
„die KNEF story“ erzählt das Leben einer Ausnahmekünstlerin – intensiv, berührend und voller Kontraste und nicht nur auf roten Rosen gebettet.
Plötzlich scheint sie wieder mitten im Raum zu stehen:
Mehr als 30 Lieder aus ihrem Repertoire, meist in Original-Arrangement, eingebettet in Projektionen, Originalaufnahmen und persönlichen Geschichten, ergeben ein lebendiges Porträt: Knef als Weltstar – rau,
zerbrechlich, direkt und unvergesslich.
Songs mit Haltung, Texte mit Seele Ihre Lieder, oft selbst verfasst, sind ebenso zeitlos wie klug: humorvoll, tragikomisch, tief menschlich. Sie erzählen von Liebe, Verlust, Selbstbehauptung – und sind bis heute hochaktuell.
Die Geschichten, die sie darin erzählt, sind humorvoll wie auch tragikomisch, aber immer voller Wärme. Sie sind Ausdruck ihres Lebensmuts und ihrer Überzeugungen. Hildegard Knefs Texte sind mehr als zeitgenössische Chansons. Sie sind poetische Reflektionen über das Leben, die Liebe, den Verlust und die Selbstbehauptung.
Stephan Hippe verkörpert nicht die Knef, sondern spielt mit ihren Themen, lässt sie tanzen, ironisch und zugleich tief berührend. Er gibt den Chansons einen modernen Ton, ohne ihre Essenz zu verlieren. Die Show ist keine nostalgische Rückschau, sondern eine Begegnung mit einer Künstlerin, die das Leben in all seinen Facetten besang.
Fernab von Travestie-Seligkeit, symbolisiert das auch Knefs Kampf gegen Geschlechter- Klischees.
Eine Referenz, wie sie selbst oft Grenzen überschritt, sei es in der Kunst oder im Leben.

Über Stephan Hippe
Der Hamburger Sänger, Schauspieler und Chansonnier ist bekannt für seine innovativen multimedialen Biographicals. Zuletzt feierte er mit „CHARLES – und wie er die Welt sah“, einer Hommage an Charles Aznavour, große Erfolge. Weitere Projekte wie „Douce France“ und „Brel, une vie XL“ machten ihn zu einem Spezialisten für musikalische Portraits großer Chanson-Persönlichkeiten.
• Kleines Theater Bad Godesberg – Koblenzer Strasse 78 – 53177 Bonn
• 21.01. + 03.05.2026 – 19:30 Uhr
• Tickets : Ticketshop

Tickets: EUR 18,00 EUR 22,00 EUR 24,00 EUR 27,00 EUR 29,00
ermäßigt: EUR 10,00 EUR 11,00 EUR 12,00 EUR 14,00 15,00
Kulturticket (ASTA BONN): EUR 3,00
Tickets unter 0228-362839 ,  info@kleinestheater.eu oder direkt
online in unserem Ticket-Shop

ADVENT unter der ZEDER: Die kleines theater All Stars geben Gas!

Leute, es ist wieder so weit: Das kleine theater wird an den Advents-Samstagen offiziell zur Weihnachts-Wohlfühloase!
Glühwein? Check. Bratwurst? Check. Selbstgebackene Plätzchen? 

Und das Beste: Ihr seid dabei (hoffentlich)!

Die kleines theater All Stars geben Gas! Plus ab 15:00 Uhr: Advent unter der Zeder für Kids – mit Liedern, Geschichten, Bastelarebiten & Überraschungen. UND…die Motorradnikoläuse haben sich für 16:30 Uhr angemeldet (Ja, Glitzeralarm garantiert. )

Außerdem gibt’s wieder handgemachte Geschenke, die ihr garantiert NICHT bei Amazon Prime findet: gestrickte Socken, Marmelade, Früchtebrot – alles mit Liebe gemacht.

Unser Partner Lichthaus Enzinger sorgt wie immer für die richtige Portion Weihnachts-Glow – Insta-Filter unnötig.

Und weil’s ohne Spannung nicht geht: Ab 29.11. startet die legendäre Tombola zugunsten des kleinen theaters. Gewinne garantiert schöner als eine Socke vom Nikolaus.

Aber das ist noch nicht alles! Hier das Advents-Line-up:

Eintritt: frei – aber unser Hut ist verdammt sportlich und läuft rum.

Wo? kleines theater, Koblenzer Straße 79, 53177 Bonn-Bad Godesberg

Also: Kalender zücken, Termine blocken, Freunde markieren – und dann heißt’s: Advent rockt im kleinen theater 2025!

ADVENT UNTER DER ZEDER: Der Gospelchor Sounding Joy sorgt für Gänsehaut und Herzklopfen. 

Leute, es ist wieder so weit: Das kleine theater wird an den Advents-Samstagen offiziell zur Weihnachts-Wohlfühloase!
Glühwein? Check. Bratwurst? Check. Selbstgebackene Plätzchen? 

Und das Beste: Ihr seid dabei (hoffentlich)!

Außerdem gibt’s wieder handgemachte Geschenke, die ihr garantiert NICHT bei Amazon Prime findet: gestrickte Socken, Marmelade, Früchtebrot – alles mit Liebe gemacht.

Unser Partner Lichthaus Enzinger sorgt wie immer für die richtige Portion Weihnachts-Glow – Insta-Filter unnötig.

Und weil’s ohne Spannung nicht geht: Ab 29.11. startet die legendäre Tombola zugunsten des kleinen theaters. Gewinne garantiert schöner als eine Socke vom Nikolaus.

Aber das ist noch nicht alles! Hier das Advents-Line-up:

20.12.2025: Die kleines theater All Stars geben Gas! Plus ab 15:00 Uhr: Advent unter der Zeder für Kids – mit Liedern, Geschichten, Bastelarebiten & Überraschungen. UND…die Motorradnikoläuse haben sich für 16:30 Uhr angemeldet (Ja, Glitzeralarm garantiert. )

Eintritt: frei – aber unser Hut ist verdammt sportlich und läuft rum.

Wo? kleines theater, Koblenzer Straße 79, 53177 Bonn-Bad Godesberg

Also: Kalender zücken, Termine blocken, Freunde markieren – und dann heißt’s: Advent rockt im kleinen theater 2025!

Verleihung der Bonner Theaterpreise THESPIS und COURAGE

Wir sind dankbar, glücklich, demütig und ja, auch sehr stolz! Zum zweiten Mal in Folge dürfen wir den Theaterpreis COURAGE der Theatergemeinde Bonn in Empfang nehmen. Im letzten Jahr wurden wir für den Mut ausgezeichnet die vierteilige Produktion von Walter Kempowskis DIE DEUTSCHE CHRONIK in der Inszenierung von Volker Schmalöer auf unsere kleine Bühne zu bringen.
In diesem Jahr folgt die zweite Auszeichnung für die Produktion IRMGARD K. – KEIN ANSCHLUSS UNTER DIESER NUMMER, die wir im März 2025 zur Uraufführung gebracht haben. Damit wollten wir den Zuschauern die wunderbare und großartige Irmgard Keun näher bringen, die Kalle Kubik in seinem Stück so einzigartig nah skizziert und Heike Schmidt in der Regie von Frank Oppermann so grandios verkörpert hat. Und keinesfalls eine Randfigur verkörperte hier Janis Günther, als der junge blonde Kellner, der eigentlich Schauspieler werden will.
Eigentlich ist das die große Preisverleihung des THESPIS, den die Freunde des Schauspiel Bonn an eine herausragende Persönlichkeit, eine besonders bemerkenswerte Inszenierung und für außerordentliche Leistungen im nicht-darstellerischen Bereich am Schauspiel Bonn vergeben.
Wir fühlen uns sehr geehrt ein Teil dieser Veranstaltung sein zu dürfen.
Seien auch Sie dabei! Der Eintritt ist frei.