Schon wieder Sonntag

05 Schon wieder Sonntag

(A Month of Sundays)

Komödie von Bob Larbey

Aufführungsrechte: Hartmann & Stauffacher Verlag

Cooper begegnet seiner körperliche Hinfälligkeit mit sarkastischem Witz, sein stiller sensibler Freund Aylott betrachtet mit bänglichem Staunen die unterschiedlichen Erscheinungen des Alters. Die junge Krankenschwester Wilson, Coopers letzter Flirt, begreift Alter als Chance, während die Putzdame Mrs Malik ihm mit gesundem Realitätssinn begegnet. Coopers Tochter Julia mit ihrem biederen Gespons Peter, Archetypen unserer Zeit, demonstrieren pflichtgemässe Betroffenheit beim monatlichen Höflichkeitsbesuch.
Das klingt nach Sozialdrama, graue Panther, Pflegeversicherung, unnütze Alte. Stimmt nicht . Selten wird so herzlich gelacht, liegen bei einem Stück über dieses Thema ursprüngliche Heiterkeit und natürliche Melancholie so unverbildet dicht beieinander.

Der Autor

Bob Larbey, 1934 in London geboren, und sein Schulfreund und Mitautor, John Esmonde, konnten sich erst ab Mitte der 60er-Jahre über bescheidene Erfolge freuen. In den 80er und 90er-Jahren gehörten die beiden jedoch zu den bekanntesten Fernsehautoren Englands. Auch ohne seinen Partner schrieb Larbey erfolgreiche Serien und Theaterstücke. Für sein Erstlingswerk „A Month of Sundays“ bekam er 1986 den „London Evening Standard Award“ für die ‚beste Komödie des Jahres‘ und für „Schon wieder Sonntag“ erhielt er zwei Jahre später den „Kritikerpreis“. Aus: positiv-magazin