CORONA Hygienekonzept für das kleine theater

DER SPIELBETRIEB BLEIBT VOM 02.11.2020 BIS VORERST 30.11.2020 UNTERSAGT!

ab dem 17.10.2020 gilt die erweiterte Maskenpflicht, das heißt, das auch auf dem Sitzplatz während der gesamten Vorstellung die Mund-/Nasebedeckung getragen werden muss. Ebenfalls wird ab morgen ab 22 Uhr kein alkoholisches Getränk mehr verkauft und wir schließen um spätesten 23 Uhr unsere Türen. Weitere Einschränkungen werden wir hier veröffentlichen.

Sollten wir uns wieder unterhalb der Inzidenz befinden, BESCHRÄNKEN WIR UNS WÄHREND DER PANDEMIE FREIWILLIG AUF 100 ZUSCHAUER

Bei Überschreiten der Inzidenzzahl in der Stadt Bonn über 50 gelten verschärfte Einschränkungen. Die Registrierung ersetzt dann nicht mehr die Abstandspflicht. Wir platzieren dann nur noch auf Abstand von 1,50 m für Einzelpersonen, Paare und Gruppen von maximal 5 Personen aus maximal 2 Haushalten. Bei idealer Platzierung fallen dann 98 von insgesamt 161 Plätzen weg.

Hygienekonzept für den Spielbetrieb des kleinen theaters Bad Godesberg mit Vollbesetzung von 161 Zuschauern im Saal und max. 300 Zuschauern an der mobilen Außenbühne:

Laut der bis 01.11.2020 geltenden Corona Schutzverordnung sind die Abstandsregeln bei kulturellen Veranstaltungen bis zu 300 Personen aufgehoben, wenn die zuvor registrierten Zuschauer auf numerierte und in ihrer Anordnung dokumentierten Sitzplätze platziert werden.

An den Eingängen stehen Desinfektionsmittelspender mit denen sich der eintretende Zuschauer die Hände desinfizieren muss. Die eintreffenden Zuschauer haben entweder ihre Tickets vorher online gekauft oder beziehen ihre Zutrittsberechtigung an der Abendkasse, wo sich alle Zuschauer auch mit Kontaktdaten registrieren müssen. Wir verkaufen unsere Karten über unseren Ticketingpartner BONNTICKET. Für unsere Vorstellungen gibt es ein eingeschränktes Kontingent und die Tickets sind mit dem Hinweis versehen, dass die Platzierung durch uns vor Ort erfolgt. Personen mit offensichtlichen Symptomen wird der Zutritt verweigert. Die Mitarbeiter an der Kasse tragen ein Schutzvisier und Handschuhe, die sie alle 30 Minuten wechseln und in dies in einer Liste dokumentieren. Zu Beginn und zu Ende des Dienstes werden zusätzlich die Handflächen sorgfältig desinfiziert. Auf dem Kassentisch steht zusätzlich noch ein Plexiglas-Spuckschutz. Die Zuschauer werden vom Kassenmitarbeiter gebeten möglichst kontaktlos zu bezahlen und auch sonstige Kontakte sind strikt zu vermeiden.

Damit im Foyer kein Stau entsteht und die Abstände gewahrt werden können, wurde eine schwere Marmortheke entfernt, die bisher 2/3 des Raumes einnahm (Anlage 1). Zusätzlich befinden sich am Boden Markierungen, die eine Orientierung zu den nötigen Abständen von mind. 1,50 Metern erleichtern sollen. Die mit Mund-/Nasenschutz ausgestatteten Zuschauer können so nun auch im Haus die notwendigen Abstände untereinander einhalten. Sollte ein Zuschauer keinen eigenen Mund-Nase-Schutz mit sich führen, wird er von uns einen solchen erhalten. Ohne diesen Mund-Nasenschutz bleibt ihm der Zutritt und Aufenthalt im Theater verwehrt. Zudem bietet auch die Freifläche vor dem Theatereingang genügend Platz sich zusätzlich im Freien aufzuhalten und auf den Aufruf zur Platzierung zu warten. Es erfolgt sodann ein Aufruf der Plätze durch zwei Platzanweiser. Der erste Platzanweiser ist für den Bereich der Plätze Parkett Mitte und Rechts zuständig, der die Zuschauer über den allgemeinen Saaleingang zu den Plätzen leitet. Dabei ruft er die Platznummer von hinten nach vorne lt. beiliegender Liste auf. Der zweite Platzanweiser übernimmt das für den Bereich des Parkett Links. Er geleitet die Zuschauer für diese Plätze über den 2. Notausgang zu ihren Plätzen. Im Grundsatz wird es keine Garderobenannahme geben. Die Zuschauer können ihre Garderobe mit an den Platz nehmen.

Es erfolgt eine Ansage vor der Vorstellung über die allgemeinen Hygienegrundsätze, wie Niesen und Husten in die Armbeuge, der Handwäsche und zur Desinfektion der Handflächen. Die Zuschauer werden hier auch auf das Prozedere in der Pause vorbereitet. Zusätzlich hängen Plakate aus, die das korrekte Verhalten der hygienischen Umgangsformen anzeigen. Am Platz können die Zuschauer ihre Mund-/Nasenschütze abnehmen. Wir haben im Saal die seit 50 Jahren hinter Rigips verbauten seitlichen Fensterflächen wieder freigelegt und können so vor, während und nach der Vorstellung für eine zusätzliche natürliche Lüftung sorgen. Die Lüftungsanlage arbeitet vertikal über den beiden Saaleingängen und versorgt den Raum mit Frischluft. Eine horizontale Lüftung entsteht dabei nicht. In der Pause werden die Fenster geöffnet.

Die Zuschauer werden in der Pause vom zuständigen Abenddienst (Frank Oppermann oder Stefan Krause) von vorne nach hinten aus dem Saal gelotst und vorher darauf vorbereitet, dass sie sich vor Verlassen des Saals darüber im Klaren sein sollen, wo sie genau hinwollen. Die Personen, die die Toilette im Untergeschoss besuchen wollen, werden an den Toiletten von einem Mitarbeiter in die Toiletten gelassen, der auch darauf achtet, dass sich nur jeweils eine Person in der Damen- oder Herrentoilette befindet. Der Zuschauer verlässt die Toilette dann über die Außentreppe der geschlossenen Theaterbar und kann dann wieder vor dem Theatereingang oder im Foyer auf die Fortsetzung des Stückes warten. Die Zuschauer werden immer so geleitet, dass kein Gegenverkehr entstehen kann.

Während der Pause wird das gleiche Einlassprozedere eingeleitet, wie zu Anfang beschrieben.

Auch im Foyer besteht die Möglichkeit eine Unisex-Toilette zu nutzen. Auf allen Toiletten befinden sich ausreichend Seife und Einmalhandtücher, sowie Handdesinfektionsmittel. Das verwendete Handdesinfektionsmittel ist mit mindestens „begrenzt viruzid“ klassifiziert.

Getränke können mit an den Platz genommen werden. Ein Verzehr außerhalb des Saals ist nur an den dafür vorgesehenen Sitzplätzen erlaubt, die vor der Vorstellung reserviert werden müssen. Ein Verzehr im Stehen ist nicht gestattet.

Für die vorgesehene Bühne im Außenbereich gilt dieses Konzept in gleicher Weise. Nur dass die Zuschauer nicht in den Saal, sondern auf den halbrunden Bereich vor der Außenbühne geführt werden. Auch hier wieder von zwei Seiten, sodass die Abstände immer gewahrt bleiben.

Alle Mitarbeiter tragen während ihres gesamten Aufenthaltes sowohl einen Mund-/Nasenschutz, sowie ein transparentes Visier und Handschuhe, die sie im Abstand von 30 Minuten wechseln. Zu Beginn desinfizieren sie sich die Hände, was durch eine Liste dokumentiert wird. Alle Mitarbeiter, ob im Service oder die Künstler auf der Bühne, werden spätestens vor ihrem ersten Arbeitseinsatz über die Hygienevorgaben unterrichtet und bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass sie diese verstanden haben und umsetzen werden.

Vor und nach der Vorstellung werden sämtliche Kontaktflächen mit einem Flächendesinfektionsmittel desinfiziert. Sämtliche Gläser werden gesammelt und in einer Spülmaschine gereinigt.

Türen und Zugänge werden, soweit möglich, offen gehalten, sodass kein Zuschauer unnötig Türgriffe berühren muss.

Die Bühne wird mit Plexiglas abgehängt, so dass es hier keine eventuelle Gefahr durch die Aerosole der Schauspieler gibt. Dieser Plexiglasvorhang, bestehend aus 9 1,0 x 2,00 Meter großen Platten, schirmt damit den Bühnenbereich zum Zuschauerraum ab. Auch diese Platten werden täglich desinfiziert.

Der Spielplan wurde auf die besondere Situation durch die Covid19- Pandemie abgestimmt und entsprechend geändert. Es werden vorerst nur Stücke mit kleinerer Besetzung gespielt. Stücke, in denen eine körperliche Nähe über den gebotenen Abstand hinaus, unverzichtbar ist, werden nur durch echte Paare, die auch privat, diese Nähe leben, besetzt. Sämtliche anderen Schauspieler wahren untereinander den gebotenen Abstand auf der Bühne. Im Grundsatz werden nicht mehr als 3 Schauspieler gleichzeitig auf der Bühne miteinander spielen und dabei Distanz halten. Die Schauspieler sind während der Vorstellung durch einen Plexiglasvorhang von den Zuschauern getrennt. Somit gefährden sie sich nicht, noch die Zuschauer werden durch die Schauspieler gefährdet. Die Garderobenräumlichkeiten bieten Platz für 6 separierte Schmink- und Garderobenplätze. Es gibt weder Maskenbildner, noch Ankleidehelfer. Die Schauspieler erledigen das selbst. Schon bei den Inszenierungen wird darauf geachtet, dass die Schauspieler auch hinter der Bühne die Abstände einhalten können. Die Schauspieler werden sich vor jedem Aufgang die Hände desinfizieren. Ein Schauspieler mit typischen Symptomen darf nicht ins Haus und auch nicht spielen.