Nächstes Jahr, gleiche Zeit

Premiere am 30. November 2019

weitere Vorstellungstermine:

01.12.2019, 16 Uhr, 03.12.2019, 20 Uhr, 04.12.2019, 20 Uhr, 05.12.2019, 20 Uhr, 07.12.2019, 20 Uhr, 08.12.2019, 20 Uhr, 10.12.2019, 20 Uhr, 11.12.2019, 20 Uhr, 12.12.2019, 20 Uhr, 13.12.2019, 20 Uhr, 14.12.2019, 20 Uhr, 15.12.2019, 16 Uhr, 16.12.2019, 20 Uhr, 17.12.2019, 20 Uhr, 18.12.2019, 20 Uhr, 19.12.2019, 20 Uhr, 20.12.2019, 20 Uhr, 21.12.2019, 20 Uhr, 22.12.2019, 16 Uhr, 23.12.2019, 20 Uhr, 27.12.2019, 20 Uhr, 28.12.2019, 20 Uhr, 29.12.2019, 20 Uhr, 30.10.2019, 20 Uhr, 31.12.2019, 16 Uhr, 31.12.2019, 20 Uhr

Komödie von Bernard Slade

mit Barbara Köhler und Wolf-Guido Grasenick

Regie: Frank Oppermann

Doris und George, beide Mitte 20, anderweitig verheiratet, je drei
Kinder, beschließen 1951 nach einer gemeinsamen Nacht fern von
daheim, dieses verrückte Erlebnis alljährlich im selben Hotelzimmer
zu wiederholen. Die Treffen im Abstand von fünf Jahren zeigen ihre
Leben im Wandel eines Vierteljahrhunderts. Aus einem Seitensprung
wird eine ganz besondere Liebe, die überdauert.  

Diese zauberhafte Bühnenkomödie wurde 1978 mit Ellen Burstyn und Alan Alda verfilmt.

Oscarverleihung 1979

  • Beste Hauptdarstellerin: Nominierung für Ellen Burstyn
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: Nominierung für Bernard Slade
  • Beste Kamera: Nominierung für Robert Surtees
  • Bester Song: Nominierung für „The Last Time I Felt Like This“ für Marvin Hamlisch, Alan Bergman, Marilyn Bergman

Golden Globe Awards 1979

  • Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical: Ellen Burstyn
  • Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical: Nominierung für Alan Alda
  • Bester Filmsong: Nominierung für „The Last Time I Felt Like This“ für Marvin Hamlisch, Alan Bergman, Marilyn Bergman

Draußen vor der Tür

© Tim Fehske

Premiere 02.11.2019

Schauspiel von Wolfgang Borchert

mit Janosch Roloff, Mike Reichenbach, Richard Hucke, Frank Baumstark, Leonie Houber, , Yannick Hehlgans

Regie: Stefan Krause
Bearbeitung: Hanno Dinger
Assistenz: Elena Boecken

Beckmann kehrt zurück, Krieg, Gefangenschaft und Tod in den Knochen. Seine Frau hat einen Liebhaber, seine Eltern haben sich das Leben genommen. Beckmann ist hungrig und müde. Die Elbe will ihn noch nicht sterben lassen, und so wandert er durch seine alte Heimatstadt. Die Menschen um ihn herum haben die Vergangenheit schon hinter sich gelassen, doch Beckmann lassen die Erinnerungen nicht los. Er trifft auf einen Oberst, der ihm im Krieg zu viel abverlangt hatte, auf ein Mädchen, das ihn lebendig halten will, auf den Anderen, den jeder kennt und schließlich auf Gott und seinen guten Bekannten, den Tod. Traumwandelnd sucht Beckmann nach einem Sinn im Leben, nach Antworten und nach einem Grund, weiterzuleben.

»Ein Stück, das kein Theater spielt und kein Publikum sehen will«, schreibt Wolfgang Borchert 1947 im Untertitel seines Dramas. Der bis dato unbekannte Autor wird binnen kürzester Zeit berühmt. Mit seinem Stück konserviert er das Gefühl einer gesamten Generation von Heimkehrern.

Foto © Tim Fehske

Heilig Abend

Premiere am 03. Oktober 2019

Verhörthriller von Daniel Kehlmann

Regie: Stefan Krause

mit Sandra Krolik und Wolf-Guido Grasenick

Es ist halb elf. Heiliger Abend. Eine Frau, ein Mann, ein Verhör. Der Mann behauptet, dass die Frau um Mitternacht einen geplanten terroristischen Anschlag in die Tat umsetzen will. Gemeinsam mit ihrem Ex-Mann. Was hat eine Frau, die einen Lehrstuhl für Philosophie innehat, mit dschihadistischem Gedankengut zu tun? Noch könnte alles verhindert werden. Doch die Frau streitet alles ab. Die Zeit läuft. Daniel Kehlmanns gar nicht besinnliches Weihnachtsstück: spannend, hochpolitisch, mit einem Hauch von High Noon.          

Abraham – ein Leben für die Operette

Premiere am 04. September 2019

Stück von Dirk Heidicke

Inszenierung: Stefan Krause

mit Elisabeth Wukitsevits und Frank Oppermann

am Klavier: Theo Palm

Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna, New York – die Lebensstationen des Komponisten Paul Abraham lesen sich so exotisch wie die Schauplätze einer seiner Erfolgs-Operetten, mit denen er zu Beginn der 30er Jahre für Furore sorgte. Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft – mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie.

Nicht nur darf er sein Theater nicht mehr betreten, er muss schließlich gar das Land verlassen und flüchtet in die USA. Eben noch bejubelt, verlässt ihn im Exil der Verstand und er lebt in psychiatrischer Obhut. Seine zahlreichen unveröffentlichten Werke, die er daheim seinem Freund Josef anvertraut hatte – verscherbelt an reiche Deutsche, die sich ihren Namen über den Kompositionen erkaufen. Abraham stirbt in Armut.

Das Stück erinnert an einen großartigen Star der Operettenwelt, der von den Nazis verjagt und ins Vergessen gedrängt wurde. Mit vielen Melodien des Komponisten lässt Dirk Heidicke Paul Abraham wieder aufleben.        

            

             

Wir sind die Neuen

Premiere am 03.08.2019

Komödie von Ralf Westhoff/Jürgen Poppig/Martin Woelffer

mit Heike Schmidt, Wolf-Guido Grasenick, Dirk Waanders, Leonie Houber, Neele Pettig und Yannick Hehlgans

Inszenierung: Stefan Krause

Die drei Münchner Singles Anne, Eddie und Johannes, alle im frühen Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte Wohngemeinschaft aus Studententagen wieder aufleben zu lassen und ziehen nach einigen Jahrzehnten mehr oder weniger erfolgreichen Berufslebens wieder zusammen. Ihre neuen Nachbarn, die Studenten Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört, beschweren sich über die Lärmbelästigung der lustigen „Alten“ und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Es entsteht ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln und das Blatt wendet sich erst, nachdem die Alten den von Rückenschmerzen und Examensstress geplagten jungen Nachbarn helfend unter die Arme greifen.

Ralf Westhoffs zeitgenössische Konversationskomödie (verfilmt mit Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn, Gisela Schneeberger, Claudia Eisinger, Karoline Schuch und Patrick Güldenberg) besticht durch ihre brillanten, zugespitzten aber dennoch stets glaubwürdigen Dialoge. DIE ZEIT schrieb am 16.7.2014: „Ralf Westhoff schreibt die wohl besten Dialoge im deutschen Kino. Sie wirken wie aus dem Leben gegriffen und sind doch poetisch überhöht; an diesen unprätentiösen und doch genauen Wortwitz reichen wenige deutsche Drehbuchautoren heran.“

Wir sind die Neuen

Premiere am 03.08.2019

Komödie von Ralf Westhoff/Jürgen Poppig/Martin Woelffer

mit Heike Schmidt, Wolf-Guido Grasenick, Dirk Waanders, Leonie Houber, Neele Pettig und Yannick Hehlgans

Inszenierung: Stefan Krause

Die drei Münchner Singles Anne, Eddie und Johannes, alle im frühen Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte Wohngemeinschaft aus Studententagen wieder aufleben zu lassen und ziehen nach einigen Jahrzehnten mehr oder weniger erfolgreichen Berufslebens wieder zusammen. Ihre neuen Nachbarn, die Studenten Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört, beschweren sich über die Lärmbelästigung der lustigen „Alten“ und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Es entsteht ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln und das Blatt wendet sich erst, nachdem die Alten den von Rückenschmerzen und Examensstress geplagten jungen Nachbarn helfend unter die Arme greifen.

Ralf Westhoffs zeitgenössische Konversationskomödie (verfilmt mit Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn, Gisela Schneeberger, Claudia Eisinger, Karoline Schuch und Patrick Güldenberg) besticht durch ihre brillanten, zugespitzten aber dennoch stets glaubwürdigen Dialoge. DIE ZEIT schrieb am 16.7.2014: „Ralf Westhoff schreibt die wohl besten Dialoge im deutschen Kino. Sie wirken wie aus dem Leben gegriffen und sind doch poetisch überhöht; an diesen unprätentiösen und doch genauen Wortwitz reichen wenige deutsche Drehbuchautoren heran.“

Die Weihnachtsgeschichte erzählt vom Engel und vom Esel

Die Weihnachtsgeschichte erzählt vom Engel und vom Esel

DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE ERZÄHLT VOM ENGEL UND VOM ESEL

Die Weihnachtsgeschichte erzählt vom Engel und vom Esel
Ein musikalisches Weihnachtsspiel für Kinder ab 3 Jahren und die ganze Familie

Der kleine freche Esel Fridolin stolpert fast über einen Engel. Doch was macht ein Engel hier auf unserer Erde? Er möchte den Kindern die Weihnachtsgeschichte erzählen, aber leider ist er sehr vergesslich.

Glücklicherweise kennt das Eselchen Maria und Josef höchstpersönlich, denn es hat die schwangere Maria nach Bethlehem getragen. Allerdings sieht er manches ein bisschen anders…

Mit seiner Hilfe kommt beim Engel die Erinnerung wieder. So erzählen die beiden vom großen Wunder und singen mit uns zusammen fröhlich zur Geburt Christi.

Dauer ca. 45 Min.

Esel: Thandiwe Braun, Jenny Winkler
Engel: Dagmar Operskalski, Viktoria Klimmeck
Musik: Joachim Uerschels
Idee & Inszenierung: T. Braun & D. Operskalski

 

Sommerfest im Park 2019

Am Samstag, 29. Juni, findet ab 12 Uhr im Stadtpark Bad Godesberg das traditionelle Sommerfest statt. Bei diesem Fest präsentieren sich Vereine, Organisationen und Initiativen aus dem Stadtbezirk. Auf drei Bühnen und an zahlreichen Ständen erwartet die Besucherinnen und Besucher – neben einem reichhaltigen kulinarischen Angebot – ein buntes Musik- und Unterhaltungsprogramm. Als musikalische Highlights werden in diesem Jahr um 18 Uhr die „Los Manolos“ und um 20 Uhr die „Boore“ auf der Hauptbühne auftreten.

Kennen Sie die Milchstraße?

Kennen Sie die Milchstraße?

Komödie in vier Bildern mit einem Vor- und Nachspiel

von und mit Walter Ullrich

Samuel Kiefer ist statistisch tot, aber biologisch lebendig. Das bringt dem seit zehn Jahren vermissten Soldaten einige Unannehmlichkeiten: Sein Mädchen hat inzwischen einen anderen geheiratet. Und seine Güter haben die Dorfbewohner gierig und gerecht unter sich aufgeteilt. Johannes Schwarz ist biologisch tot, aber statistisch lebendig – diese Tatsache könnte die Schwierigkeiten des Samuel Kiefer vielleicht beheben.

Der Versuch, unter dem Namen Johannes Schwarz sein Leben zu führen, gestaltet sich jedoch nicht ganz einfach – dieser fristete nämlich ein mehr als dubioses Dasein. Samuel Kiefer alias Johannes Schwarz wird durch die Behördenmangel der Nachkriegszeit gedreht und gelangt zu der Erkenntnis: „Das menschliche Leben und die Behörden – das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.“ Erzählt und dargestellt wird diese Geschichte vor den Patienten einer Nervenheilanstalt von Samuel Kiefer höchstselbst und seinem Arzt Dr. Neuross, dessen Vorleben auch nicht ohne ist.

Kennen Sie die Milchstraße? war in der Spielzeit 1958/59 das meistgespielte Stück in der Bundesrepublik. Wittlinger schrieb dieses Stück „aus Ärger“, da er „abgesehen von Borcherts ‚Draußen vor der Tür‘ nur schlechte und ganz humorlose Heimkehrerstücke sah.“ Und es beschäftigte ihn „das Problem eines Menschen“, der in seiner Vorstellungswelt „ein Kind bleibt: Naiv und kompromisslos… ; und wie es einem solchen Menschen in unserer Welt der schönen Realitäten ergehen würde.“ Fokussiert man die Geschichte auf den Weg eines Menschen, der außerhalb der Gesellschaft steht, sich aber in diese Gesellschaft einfügen will, und dem diese Integration versagt wird, gelangt man zu einem zeitlos relevanten Thema.

Mit „Kennen Sie die Milchstraße?“ eröffnete das Kleine Theater nach einer baupolizeilichen Sperre das Theater in der Ubierstraße am 9.01.1959 zum zweiten Mal. Die Aufführung wurde zum erfolgreichsten Stück des Kleinen Theaters. Nun verabschiedet sich Walter Ullrich (*1931), Intendant des Kleinen Theaters seit dem Jahr 1958, mit seiner Inszenierung des Stücks nach über 60 Jahren von seinem Publikum. Er wird selbst in fünf verschiedenen Rollen zu sehen sein.
Eine 60-jährige ununterbrochene Theaterleitung hat es außer durch Walter Ullrich in der deutschen Theatergeschichte noch nicht gegeben. Parallel leitete Walter Ullrich 40 Jahre lang die Landesbühne
Rheinland-Pfalz im Schlosstheater Neuwied.

Kennen Sie die Milchstraße?

Kennen Sie die Milchstraße?

Komödie in vier Bildern mit einem Vor- und Nachspiel

von und mit Walter Ullrich

Samuel Kiefer ist statistisch tot, aber biologisch lebendig. Das bringt dem seit zehn Jahren vermissten Soldaten einige Unannehmlichkeiten: Sein Mädchen hat inzwischen einen anderen geheiratet. Und seine Güter haben die Dorfbewohner gierig und gerecht unter sich aufgeteilt. Johannes Schwarz ist biologisch tot, aber statistisch lebendig – diese Tatsache könnte die Schwierigkeiten des Samuel Kiefer vielleicht beheben.

Der Versuch, unter dem Namen Johannes Schwarz sein Leben zu führen, gestaltet sich jedoch nicht ganz einfach – dieser fristete nämlich ein mehr als dubioses Dasein. Samuel Kiefer alias Johannes Schwarz wird durch die Behördenmangel der Nachkriegszeit gedreht und gelangt zu der Erkenntnis: „Das menschliche Leben und die Behörden – das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.“ Erzählt und dargestellt wird diese Geschichte vor den Patienten einer Nervenheilanstalt von Samuel Kiefer höchstselbst und seinem Arzt Dr. Neuross, dessen Vorleben auch nicht ohne ist.

Kennen Sie die Milchstraße? war in der Spielzeit 1958/59 das meistgespielte Stück in der Bundesrepublik. Wittlinger schrieb dieses Stück „aus Ärger“, da er „abgesehen von Borcherts ‚Draußen vor der Tür‘ nur schlechte und ganz humorlose Heimkehrerstücke sah.“ Und es beschäftigte ihn „das Problem eines Menschen“, der in seiner Vorstellungswelt „ein Kind bleibt: Naiv und kompromisslos… ; und wie es einem solchen Menschen in unserer Welt der schönen Realitäten ergehen würde.“ Fokussiert man die Geschichte auf den Weg eines Menschen, der außerhalb der Gesellschaft steht, sich aber in diese Gesellschaft einfügen will, und dem diese Integration versagt wird, gelangt man zu einem zeitlos relevanten Thema.

Mit „Kennen Sie die Milchstraße?“ eröffnete das Kleine Theater nach einer baupolizeilichen Sperre das Theater in der Ubierstraße am 9.01.1959 zum zweiten Mal. Die Aufführung wurde zum erfolgreichsten Stück des Kleinen Theaters. Nun verabschiedet sich Walter Ullrich (*1931), Intendant des Kleinen Theaters seit dem Jahr 1958, mit seiner Inszenierung des Stücks nach über 60 Jahren von seinem Publikum. Er wird selbst in fünf verschiedenen Rollen zu sehen sein.
Eine 60-jährige ununterbrochene Theaterleitung hat es außer durch Walter Ullrich in der deutschen Theatergeschichte noch nicht gegeben. Parallel leitete Walter Ullrich 40 Jahre lang die Landesbühne
Rheinland-Pfalz im Schlosstheater Neuwied.