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David Imper – Oliver und ich – Autorenlesung

18. November 2019 . 20:00 21:30

David Imper: „Oliver und Ich“

Philip fühlt sich in der realen Welt nicht wohl. Er ist an Anfang 20 und ein typischer Einzelgänger. Er führt ein bescheidenes Leben in einer kleinen Wohnung und verdient sein Geld als Rezeptionist in einem Hotel. Nur in der Welt alter Filme, besonders des Hollywoods der früheren Zeit, fühlt er sich wohl. Nacht für Nacht flüchtet er aus seinen eigenen vier Wänden in Welten vergangener Zeiten.
Eines Tages sieht er sich einen unbekannten Horror-Film aus den 30er Jahren an und entdeckt in einer Nebenrolle einen Schauspieler, der ihm bis auf das Haar gleicht. Nicht nur das Äußere ist identisch, Philip fühlt schnell eine tiefe Verbundenheit zu dem mysteriösen Schauspieler. Er will mehr über den unbekannten Darsteller erfahren und findet er heraus, dass es sich bei seinem Doppelgänger um Oliver Clark handelt, ein junger aufstrebender Schauspieler aus England, der von einem Talentsucher in London entdeckt wurde und 1935 nach Hollywood übersiedelte. Oliver drehte nur einen einzigen Film in seinem Leben und verstarb kurze Zeit darauf auf seltsame Weise. Philip wird schnell bewusst, dass es zwischen ihnen eine Verbindung gibt, die mit Worten nicht zu erklären ist und dass diese Begegnung sein Leben für immer verändern wird. Kurzentschlossen macht er sich auf den Weg, das Rätsel um Oliver zu lösen. Sein Weg führt ihn von Deutschland nach Hollywood und weiter nach London. Er erfährt von der tragischen Liebesgeschichte zwischen Oliver und seinem besten Freund Vincent, seinen schweren Anfängen in Hollywood, seinem Absturz und der schrecklichen Tragödie, die zu seinem viel zu frühen Tod führte.
Durch Olivers Schicksal entdeckt sich Philip neu, er wird mit einer Seite konfrontiert, die er bisher nicht kannte und stellt sich zum ersten Mal seinem Leben. Die Verbindung zu dem jungen englischen Schauspieler über Zeit und Raum verändert Philips Leben für immer.
Portrait
David Imper wurde in der Schweiz geboren. Schon mit 17 Jahren zog er nach New York und ließ sich zum Schauspieler ausbilden. Seitdem war er in zahlreichen Theaterstücken und Filmen zu sehen. Oliver und ich ist sein erster Roman

David Imper wurde in Bern geboren. 1996 begann er ein Studium am Lee Strasberg Theatre and Film Institute in New York. Ein Jahr später wechselte er an die Freiburger Schauspielschule. Erste Engagements erhielt er am Theater Freiburg und am Wallgraben Theater Freiburg. Von 2002 bis 2004 war er festes Ensemblemitglied am Jungen Theater Bonn. 2006 spielte der am Theater Bamberg den Werther in einer Neufassung von Goethes Klassiker. Die Produktion wurde zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen.[1]

2009 spielte er im Kinofilm House of Boys[2] mit. 2011 drehte er den Kinofilm Invasion von Dito Tsintsadze. Darin spielt er neben Burghart Klaussner und Heike Trinker die Hauptrolle. Invasion feierte auf dem Filmfest München 2012 Weltpremiere.[3] 2012 wurde er für seine Rolle im Filmdrama Invasion für den Förderpreis „Neues Deutsches Kino Schauspiel“ nominiert.[4]

2014 spielte David neben Brigitte Grothum und Folker Bohnet die Hauptrolle in der Erfolgskomödie „Ein Oscar für Emily“.[5] Weitere Rollen im Boulevard Theater folgten u. a. neben Kalle Pohl in der Komödie „Halbgott in Nöten“ von Erich Virch an der Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig.[6] Neben Anouschka Renzi war er 2016 in „Die Kameliendame“ in Bonn-Bad Godesberg sowie auf Tournee zu sehen.

2015 spielte David in der deutschen Uraufführung des Einpersonenstück Montgomery Clift von Seth Jarvis die Titelrolle. Premiere war im Theater im Bauturm in Köln.[7] 2016 stand er erstmals in England vor der Kamera. Im Drama „Lula“ stand er neben Jo Weil vor der Kamera. 2017 folgte der nächste Film „The Revenge of Robert“.[8]

Ausserdem erscheint er in Hella von Sinnen und Cornelia Scheels Buch „Des Wahnsinns fette Beute“. David Imper lebt in Köln.

€10

kleines theater

Koblenzer Str. 78
Bonn, 53177 Deutschland
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www.kleinestheater.eu