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Zur Spielzeitvorstellung 2019/2020 vom 29.06.2019: Bonner Rundschau

GENERAL ANZEIGER vom 29.06.2019
Silberhochzeit
Eigentlich ist Walter (60) nur auf dem Weg vom Kaufhof nach Hause. Für die Silberhochzeit, die am Abend gefeiert werden soll, hat er noch lustlos Champagner und Austern gekauft. Da zieht ihn der melancholische Gesang einer Sirene in eine Cocktailbar, wo der ehemalige Rocksänger und jetzige KFZ-Mechaniker in der Barfrau Vita (56) seine lang vermisste Seelenverwandte trifft. Auch sie Sängerin – auch sie, genau wie er, gescheitert. Nach ein paar Schnäpsen ist beiden klar, dass sie gemeinsam noch einmal durchstarten und die großen Musikhallen erobern wollen. Walter muss sich dafür lediglich von seiner Frau Babsy trennen, die ihn Zuhause in ihrem schönsten Kleid und mit noch schöneren Vorsätzen für die nächsten 25 Jahre Ehe erwartet.

Lauter – das Improtheater
Lauter – das Improvisationstheater kommt nach Bad Godesberg!
Überraschend, spritzig, spontan, vielfältig und kurzweilig improvisiert Lauter – das Improvisationstheater nach Vorschlägen des Publikums mitreißende Szenen zum lachen, weinen und mitfühlen. Seit 2001 deutschlandweit unterwegs, insbesondere regelmäßig auf Kölner Bühnen zu sehen, hat Lauter nun im Kleinen Theater Bad Godesberg eine neue „Spielwiese“ gefunden!
Das Lauter-Ensemble bringt starke Emotionen, spannende Geschichten und mitreißende Melodien auf die Bühne – alles entsteht frei und im Moment. Als Inspiration für die Geschichten des Abends dienen das bestehende Bühnenbild aus der vorangegangenen Produktion und die Ideen der Zuschauer.
David Imper – Oliver und ich – Autorenlesung
David Imper: „Oliver und Ich“
Philip fühlt sich in der realen Welt nicht wohl. Er ist an Anfang 20 und ein typischer Einzelgänger. Er führt ein bescheidenes Leben in einer kleinen Wohnung und verdient sein Geld als Rezeptionist in einem Hotel. Nur in der Welt alter Filme, besonders des Hollywoods der früheren Zeit, fühlt er sich wohl. Nacht für Nacht flüchtet er aus seinen eigenen vier Wänden in Welten vergangener Zeiten.
Eines Tages sieht er sich einen unbekannten Horror-Film aus den 30er Jahren an und entdeckt in einer Nebenrolle einen Schauspieler, der ihm bis auf das Haar gleicht. Nicht nur das Äußere ist identisch, Philip fühlt schnell eine tiefe Verbundenheit zu dem mysteriösen Schauspieler. Er will mehr über den unbekannten Darsteller erfahren und findet er heraus, dass es sich bei seinem Doppelgänger um Oliver Clark handelt, ein junger aufstrebender Schauspieler aus England, der von einem Talentsucher in London entdeckt wurde und 1935 nach Hollywood übersiedelte. Oliver drehte nur einen einzigen Film in seinem Leben und verstarb kurze Zeit darauf auf seltsame Weise. Philip wird schnell bewusst, dass es zwischen ihnen eine Verbindung gibt, die mit Worten nicht zu erklären ist und dass diese Begegnung sein Leben für immer verändern wird. Kurzentschlossen macht er sich auf den Weg, das Rätsel um Oliver zu lösen. Sein Weg führt ihn von Deutschland nach Hollywood und weiter nach London. Er erfährt von der tragischen Liebesgeschichte zwischen Oliver und seinem besten Freund Vincent, seinen schweren Anfängen in Hollywood, seinem Absturz und der schrecklichen Tragödie, die zu seinem viel zu frühen Tod führte.
Durch Olivers Schicksal entdeckt sich Philip neu, er wird mit einer Seite konfrontiert, die er bisher nicht kannte und stellt sich zum ersten Mal seinem Leben. Die Verbindung zu dem jungen englischen Schauspieler über Zeit und Raum verändert Philips Leben für immer.
Portrait
David Imper wurde in der Schweiz geboren. Schon mit 17 Jahren zog er nach New York und ließ sich zum Schauspieler ausbilden. Seitdem war er in zahlreichen Theaterstücken und Filmen zu sehen. Oliver und ich ist sein erster Roman
David Imper wurde in Bern geboren. 1996 begann er ein Studium am Lee Strasberg Theatre and Film Institute in New York. Ein Jahr später wechselte er an die Freiburger Schauspielschule. Erste Engagements erhielt er am Theater Freiburg und am Wallgraben Theater Freiburg. Von 2002 bis 2004 war er festes Ensemblemitglied am Jungen Theater Bonn. 2006 spielte der am Theater Bamberg den Werther in einer Neufassung von Goethes Klassiker. Die Produktion wurde zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen.[1]
2009 spielte er im Kinofilm House of Boys[2] mit. 2011 drehte er den Kinofilm Invasion von Dito Tsintsadze. Darin spielt er neben Burghart Klaussner und Heike Trinker die Hauptrolle. Invasion feierte auf dem Filmfest München 2012 Weltpremiere.[3] 2012 wurde er für seine Rolle im Filmdrama Invasion für den Förderpreis „Neues Deutsches Kino Schauspiel“ nominiert.[4]
2014 spielte David neben Brigitte Grothum und Folker Bohnet die Hauptrolle in der Erfolgskomödie „Ein Oscar für Emily“.[5] Weitere Rollen im Boulevard Theater folgten u. a. neben Kalle Pohl in der Komödie „Halbgott in Nöten“ von Erich Virch an der Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig.[6] Neben Anouschka Renzi war er 2016 in „Die Kameliendame“ in Bonn-Bad Godesberg sowie auf Tournee zu sehen.
2015 spielte David in der deutschen Uraufführung des Einpersonenstück Montgomery Clift von Seth Jarvis die Titelrolle. Premiere war im Theater im Bauturm in Köln.[7] 2016 stand er erstmals in England vor der Kamera. Im Drama „Lula“ stand er neben Jo Weil vor der Kamera. 2017 folgte der nächste Film „The Revenge of Robert“.[8]
Ausserdem erscheint er in Hella von Sinnen und Cornelia Scheels Buch „Des Wahnsinns fette Beute“. David Imper lebt in Köln.
Krimi Komplizen – Live Krimi Hörspiel: 5. Akt Mord
Liebe Komplizen
Wir treten am 11.8. in Köln im Kleinen Theater Bad Godesberg auf.
5. Akt Mord
Bei einer Theatervorstellung werden die Zuschauer Zeuge eines Mordes durch ein Requisitenmesser. Wie konnte das passieren? Hat jemand dieses gegen ein scharfes Messer ausgetauscht? Kommissarin Deutz und Claas Ehrenfeld ermitteln und begeben sich dabei selbst in Gefahr, denn die Tragödie geht weiter, nachdem der Vorhang gefallen ist.
Zum Mitfiebern und Miträtseln.
Es lesen Stimmen aus Drei ??? und TKKG und zahlreichen Netflix-Filmen und Serien.
Wir freuen uns auf Euch!
Eintritt: 10 Euro
Christine Westermann: Manchmal ist es federleicht – Autorenlesung
Christine Westermann
Manchmal ist es federleicht – Von kleinen und großen Abschieden
Kann man Abschiednehmen lernen?
Eine kluge, kurzweilige Reflexion über eine existenzielle menschliche Erfahrung
Das Thema Abschied begleitet uns ein Leben lang. Für Christine Westermann war es wie für viele Menschen von klein auf angstbesetzt. Erst jetzt, in einem Alter, in dem das Abschiednehmen zu einer häufig geübten Praxis wird, gelingt ihr ein offener, zugewandter Blick darauf. Mit unnachahmlichem Charme und Witz erzählt sie, wie es dazu gekommen ist.
»Zur letzten Sendung komme ich nicht«, sagte Christine Westermann scherzhaft schon Jahre, bevor an ein Ende der von ihr und Götz Alsmann moderierten preisgekrönten Fernsehsendung »Zimmer frei« auch nur zu denken war. So tief saß ihre Angst vor drohenden Abschieden, dass sie sich nur mit Humor oder totaler Verdrängung zu helfen wusste. Der Humor ist geblieben, aber Christine Westermanns Umgang mit dem Thema Abschied hat sich tiefgehend gewandelt. In ihrem Buch erzählt sie von großen und kleinen Verlusten. Wie schwer wiegt der Abschied von einem Freund, von dem man sicher war, dass er einen überleben würde? Wie leicht kann es sein, eine Stadt, einen Wohnort hinter sich zu lassen, um neu zu beginnen? Wie schwer ist es, an sich selbst zu bemerken, dass Schönheit und Attraktivität verblassen? Natürlich ist die Furcht vor Verlust noch immer dabei, sie wird jedoch gepaart mit neuem Mut, Veränderung anzunehmen. Anekdotenreich, ernst und selbstironisch zugleich erzählt Christine Westermann von Erfahrungen und Situationen, die ihre Wahrnehmung geschult und sie auf einen neuen Weg gebracht haben.
Christine Westermann, am 2. Dezember 1948 in Erfurt geboren, ist bekannt als Radio- und Fernsehjournalistin. Nach langjährigen Stationen bei der »Drehscheibe« und der »Aktuellen Stunde« moderierte sie 20 Jahre lang zusammen mit Götz Alsmann die Sendung »Zimmer frei«, die mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Comedy-Preis ausgezeichnet wurde. Seit 2015 ist Christine Westermann Mitglied der ZDF-Sendung »Das literarische Quartett«. Dort wie auch in anderen Radio- und Fernsehsendungen (»Bücher« WDR 5, »Frau TV« WDR-Fernsehen, »Buchtipp« WDR 2) stellt sie Neuerscheinungen vor. 2010 erhielt sie den Ersten Deutschen Radiopreis in der Kategorie »Bestes Interview«. Christine Westermann hat bislang vier Bücher veröffentlicht: die Bestseller »Baby, wann heiratest du mich?« und »Ich glaube, er hat Schluss gemacht« und, gemeinsam mit Jörg Thadeusz, »Aufforderung zum Tanz«. »Da geht noch was« stand monatelang an der Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Beginn: 20.00 Uhr
Das Copyright des Veranstaltungsfotos liegt bei © Ben Knabe
Kontakt: ben@benknabe.de
Tag des offenen Denkmals
Zum „Tag des offenen Denkmals“ werden wir Sie gerne um 12..00, 13.00 und 14.00 Uhr durch das Haus führen und Ihre Fragen beantworten. Schauen Sie hinter die Bühne, in die Garderoben oder in die oberen Stockwerke. Es gibt viel zu entdecken und dabei werden Sie leichter einschätzen können, wieviel Arbeit noch vor uns liegt, dieses Kleinod im Herzen Bad Godesbergs wieder zu einem Prunkstück werden zu lassen.
Hannelore Kohl – ein Leben im Schatten
Premiere am 03. März 2022
Schauspiel von Sascha Schmidt
mit Christina Rohde
Inszenierung: Ina-Kathrin Korff
Ausstattung: Wesko Rohde
Eine Frau sitzt am Schreibtisch. Der Raum ist dunkel, schwere Vorhänge verhindern, dass Licht herein fällt. Sie sitzt mit dem Rücken zum Publikum, hält eine Taschenlampe in der Hand. Das Licht flackert während sie Briefe schreibt. Abschiedsbriefe. Nach einer Weile dreht sie sich um. Leuchtet mit der Taschenlampe in das Publikum. Bittet um etwas Geduld. Sie sei gleich fertig mit dem Schreiben. Sie will das Publikum nicht warten lassen – denn sie weiß, was es bedeutet zu warten.
Das Solostück „Hannelore Kohl – Ein Leben im Schatten“ beschreibt die letzten Stunden der Hannelore Kohl. Es ist der erfundene Abschied einer erfundenen Frau. Einer Frau, die wie so viele ihrer Generation, ein Leben im Schatten des Ehemannes führte.


